Untere Leitschschneidmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Steinwiesen im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Die Einöde lag auf einer Höhe von im tief eingeschnittenen Tal der Großen Leitsch und war allseits von Wald umgeben. Neufang lag 2 Kilometer westlich von der Unteren Leitschschneidmühle.Untere Leitschschneidmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Untere Leitschschneidmühle zur Realgemeinde Neufang. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Das Kastenamt Kronach war Grundherr der Schneidmühle.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 493.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Untere Leitschschneidmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Neufang und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Neufang zugewiesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 592f. In den amtlichen Ortsverzeichnissen nach 1928 wird der Ort nicht mehr aufgelistet, es findet sich jedoch in einer topographischen Karte von 1941 noch ein Eintrag für den Ort.Unt(ere)-Leitsch-Schneid-M(ühle) im BayernAtlas (Zeitreise: 1941) Heute befinden sich an ihrer Stelle zwei Nebengebäude.(Untere Leitschschneidmühle) im BayernAtlas
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1900 1925 Einwohner 6 4 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1900 und 1925 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort war römisch-katholisch geprägt und nach St. Laurentius (Neufang) gepfarrt.
Literatur
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Steinwiesen) Kategorie:Wüstung im Landkreis Kronach Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert