Forstloh ist ein Gemeindeteil der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die Einöde liegt in Hanglage südlich der Wilden Rodach und westlich eines namenlosen linken Zufluss der Wilden Rodach. Ein einer Waldlichtung auf einem Höhenrücken. Ein Anliegerweg führt nach Hammer (0,4 km nordöstlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Forstloh aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wallenfels aus. Das Vogteiamt Wallenfels war der Grundherr der beiden Halbhöfe.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 471.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Forstloh dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Zeyern und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Geuser zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Forstloh im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Wallenfels eingegliedert.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 582.

Einwohnerentwicklung Jahr 1800 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 9 16 10 8 8 15 12 13 14 6 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 2 2 2 6 3Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 162.

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Leonhard (Zeyern) gepfarrt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Katholiken nach St. Thomas (Wallenfels) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Wallenfels) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach