Katja Heinze (* 13. Oktober 1969) ist deutsche Chemikerin und Professorin für anorganische Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Werdegang 1995 erhielt Heinze ihr Diplom in Chemie an der Universität Heidelberg. Ihre Promotion schloss sie dort im Jahr 1998 zum Thema „Tripod-Cobalt-Komplexe“ in der Gruppe von G. Huttner ab. 1999 war sie als Postdoktorandin an der Universität Zürich in der Gruppe von H. Berke. 2004 schloss sie ihre Habilitation zum Thema „Festphasensynthese mehrkerniger Metallkomplexe“ ab. Seit 2008 ist sie Professorin für anorganische Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Forschung Ihre Forschung beschäftigt sich mit lumineszierenden Übergangsmetallkomplex-Chromophoren für verschiedene Anwendungen, Grundlagen der Elektronentransferreaktionen, Photosynthese, biomimetische Chemie und biomimetischer homogener Katalyse. Seit 2017 leitet sie das DFG-Schwerpunktprogramm SPP 2102 "Light-controled reactivity of metal complexes".https://www.spp2102.uni-mainz.de/
Auszeichnungen und Ehrungen Heinze erhielt im Laufe ihrer Karriere mehrere Preise:
Theodor-Förster-Gedächtnisvorlesung, 2024 Elisabeth und Horst-Dietrich Hardt-Preis, 2022 Interregionaler Wissenschaftspreis, 2014 Hengstberger Preis der Universität Heidelberg, 2007 Lieseberg Preis der Universität Heidelberg, 2002
Seit 2023 ist sie korrespondierendes Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
Ausgewählte Publikationen Bedeutende Publikationen aus ihrer Forschungstätigkeit sind beispielsweise:
Sechs ihrer meistzitierten Publikationen sind:
Einzelnachweise
Kategorie:Chemiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau