mini|hochkant|Bildstockfragmente am nördlichen Fuhrweg mini|hochkant|Wegkreuz am nördlichen Ortsrand
Wellesberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Wallenfels im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern.
Geographie Der Weiler liegt auf dem Eichsberg, einem Höhenrücken, der westlich ins Tal des Wellesbachs und östlich ins Tal der Lamitz abfällt. Ein Anliegerweg verbindet mit der Kreisstraße KC 32 bei Oberwellesmühle (0,6 km nördlich). Ein Wirtschaftsweg führt den Höhenrücken entlang nach Wolfersgrün (2,3 km nordöstlich).
Geschichte Im Privilegienbuch des Hochstifts Bamberg von 1320 wird Wellesberg als Wellings erwähnt.http://www.neuengruen.de/Ort.html Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wellesberg mit der Ober- und Unterwellesmühle acht Anwesen (drei Viertelhöfe, zwei Achtelhöfe, ein Tropfhaus, zwei Mahlmühlen). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wallenfels aus. Das Vogteiamt Wallenfels war der Grundherr der Anwesen.Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 518f.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Wellesberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wallenfels und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Wolfersgrün zugewiesen.Helmut Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 608. Am 1. April 1951 wurde Wellesberg in die Gemeinde Neuengrün umgegliedert, die am 1. Juli 1971 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Wallenfels eingemeindet wurde.
Baudenkmäler Bildstock und zwei Bildstockfragmente Kreuzschlepper Wegkreuz
Haus Nr. 4: Eingeschossiger Wohnstallbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Wohnteil verschieferter Blockbau. Stallteil massiv erneuert, auf der Hofseite einige profilierte Balkenköpfe erhalten.T. Breuer: Landkreis Kronach, S. 281. Das Haus listete Tilmann Breuer in dem Buch Landkreis Kronach von 1964 mit seiner ursprünglichen Hausnummer als Kunstdenkmal auf. Es wird in der Denkmalschutzliste nicht geführt, da es entweder nicht aufgenommen, abgerissen oder stark verändert wurde.
Einwohnerentwicklung Jahr 1804 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 50 54 48 87 84 69 56 43 52 28 30HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 6 10 11 11 10 11 7Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 158. Hier werden fälschlicherweise 95 Einwohner unter Einberechnung der Einwohnerzahlen der Ober- und Unterwellesmühle angegeben.
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach Mariä Geburt (Steinwiesen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Wallenfels) Kategorie:Weiler im Landkreis Kronach