Fallenhalsmühle (auch Fahlenholzmühle genanntFahlenholzmühle im BayernAtlas (Positionsblatt)) ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Wallenfels im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die Einöde lag auf einer Höhe von an der Wilden Rodach. Ein Vicinalweg führte der Wilden Rodach entlang nach Wallenfels (1,2 km südöstlich) bzw. nach Schnabrichsmühle zu einer Chaussee (2,2 km nordwestlich), die von Kronach nach Lobenstein verlief.Fallenhalsmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme). Sämtliche Entfernungsangaben jeweils Luftlinie.

Geschichte Die Schneidmühle an der Wilden Rodach arbeitete das von der Forstwirtschaft angelieferte Rundholz auf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Fallenhalsmühle zu Wallenfels. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wallenfels aus. Das Vogteiamt Wallenfels war der Grundherr der Schneidmühle.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 517.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Fallenhalsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wallenfels und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Wallenfels zugewiesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 605. Auf einer topographischen Karte von 1967 war die Mühle noch verzeichnet.Fallenhals-M(ühle) im BayernAtlas (Zeitreise: 1967) Heute erinnert die Ortsstraße Am Fallenholz an dieses Anwesen.Am Fallenholz im BayernAtlas

Religion Der Ort war ursprünglich katholisch und nach St. Thomas (Wallenfels) gepfarrt.

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Wallenfels) Kategorie:Wüstung im Landkreis Kronach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert