mini|S. Grigor Lusavorich-Kirche in Parpi. Parpi (auch: P’arpi ) ist ein Dorf in der Provinz Aragazotn von Armenien.
Geographie Der Ort liegt nordwestlich und oberhalb von Aschtarak, dem alten Bischofssitz, an einem kleinen Zufluss des Flusses Kasakh (Քասախ) in der Verwaltungseinheit Ashtaraki Shrjan. Zusammen mit den Ortsteilen Bazmaghbyur (Բազմաղբյուր) und Ghazaravan (Ղազարավան) liegt er in einem Talkessel der von den Ausläufern des Aragaz (Արագած) im Norden gebildet wird. Das Gelände steigt von dort zunächst bis auf an. Im Süden verläuft die Straße M 1. Im Ort steht die Tsiranavor-Kirche aus dem 5. Jahrhundert mit Erweiterungen aus dem 7. und 10. Jahrhundert. Außerdem gibt es die S. Grigor Lusavorich Kirche (Gregor der Erleuchter) und die Targmanchats Kirche (, Kirche der Heiligen Übersetzer – Mesrop Maschtoz und Isaak der Große). Die Targmanchats Kirche wurde auf einem älteren Vorgängerbau im 10./11. Jahrhundert erbaut. Sie steht im mittelalterlich-modernen Friedhof auf einem Hügel im Osten.Parpi. GeoNames.org; abgerufen am 2. Oktober 2020. In der Nähe befindet sich auch eine Höhle mit einem Tor, die im 16. und 18. Jahrhundert als Zufluchtsort gedient hatte.
Geschichte Der Chronist des 6. Jahrhunderts, Ghasar Parpezi wurde um 442 in Parpi geboren. Er ist bekannt für seine Geschichte Armeniens. Im Oktober 1734 kam Abraham von Kreta im Auftrag des Katholikos Abraham II. von Armenien () in den Ort. Er schrieb:
Das Dorf wird ebenfalls in einer Inschrift aus dem 13. Jahrhundert an der Südmauer der Katoghike-Kirche des Astvatsnkal-Klosters im Dorf Hartavan erwähnt:
Söhne und Töchter Nasar Albarjan (1943–2021), Ringer
Galerie
Literatur Kiesling: Rediscovering Armenia. S. 15. US embassy to Armenia’s website (PDF)
Weblinks
Parpi. GEOnet Names Server, geonames.nga.mil; abgerufen am 2. Oktober 2020. Armenia. World-Gazetteer.com Report of the results of the 2001 Armenian Census. (PDF) armstat.am
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Aragazotn