mini|hochkant|Bildstock am Fußweg nach Friesen mini|hochkant|Bildstock bei der Rennesberger Linde
Rennesberg ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Der Weiler liegt im Schafgrund, einer Talmulde, die sich in Richtung Südosten zur Rodach vertieft. Im Westen befindet sich ein kleines Waldgebiet, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. 0,1 km nördlich des Ortes steht die Rennesberger Linde. Sie ist als Naturdenkmal geschützt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Friesen (1,3 km nördlich) bzw. nach Unterrodach (1,5 km südöstlich).
Geschichte Am 19. Mai 1632, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde Rennesberg von (protestantischen) „Culmachischen Völkern“ abgebrannt.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 473.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Rennesberg 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus. Grundherr der beiden Zinshöfe war das Kastenamt Kronach.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 500.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Rennesberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Friesen und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Friesen zugewiesen. Ein Anwesen des Ortes wurde der Ruralgemeinde Unterrodach zugeschlagen.H. Demmatio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 604.Rennesberg im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme) Am 1. Mai 1978 wurde Rennesberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Kronach eingegliedert.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 581.
Baudenkmäler Zwei Bildstöcke
Haus Nr. 1. Eingeschossiger Wohnstallbau, 17./18. Jahrhundert, die Umfassungsmauern wurden im 19. Jahrhundert massiv erneuert, die untere Giebelhälfte besteht aus Fachwerk, die obere Hälfte ist verschalt. Taubenhaus des 19. Jahrhunderts, auf einer Stange, aus Geflecht, Boden und Decke bestehen aus je einem Wagenrad.T. Breuer: Landkreis Kronach, S. 225. Das Haus listete Tilmann Breuer in dem Buch Landkreis Kronach von 1964 mit seiner ursprünglichen Hausnummer als Kunstdenkmal auf. Es ist in der Denkmalschutzliste nicht aufgeführt, da es entweder nicht aufgenommen, abgebrochen oder stark verändert wurde.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 24 33 31 28 33 35 19 20 16 14 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 4 4 4 5 3 4Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Georg (Friesen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Kronach) Kategorie:Weiler im Landkreis Kronach