Nottfeld (dänisch: Notfeld) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Breau (Bredaa), Kuhholz (Koholt), Niefeld (Nyfeld) und Nottfeld liegen im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr Nottfeld liegt etwa 17 km nordöstlich von Schleswig und 12 km südwestlich von Kappeln zwischen der Bundesstraße 201 von Husum nach Kappeln und der Schlei.

Geschichte Der Ortsname wurde erstmals in König Waldemars Erdbuch 1231 als Nutæ fellæ angegeben. 1492 findet sich die Form Nutvelde. Der Name geht auf das altdänische nut (Mehrzahl nutæ, altnordisch: hnot, neudänisch: nød) für Nuss und fella für Feld (vgl. englisch field, westgermanisch: felþa, altnordisch: fold oder auch altnordisch fjall für Hochland) zurück und beschreibt ein mit Nusssträuchern bewachsenes FeldWolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 491Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, Band 2, Kopenhagen 1867, S. 292.

1787 erbaute der dänische König Christian VII. das Jagdhaus „Christianslyst“ in Nottfeld, das bis 1864 unter dänischer Krone stand. Seit 1952 wird es von der dänischen Minderheit als Jugend- und Fortbildungszentrum genutzt.

Bilder

Politik Gemeindevertretung Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt sieben Sitze vergeben. Diese fielen erneut alle an die Kommunale Wählervereinigung Nottfeld. Die Wahlbeteiligung betrug 65,7 %.wahlen-sh.de

Wirtschaft Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Sehenswürdigkeiten In der Liste der Kulturdenkmale in Nottfeld stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Weblinks

Gemeinde Nottfeld beim Amt Süderbrarup

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg Kategorie:Ort in Südschleswig