Theodor Peters (* 20. September 1926 in Aachen; † 28. April 2008 in Düsseldorf) war ein deutscher Mediziner.
Leben und Werdegang Peters absolvierte ein Medizinstudium in Würzburg. Es folgten eine Assistenzzeit in Aachen, eine Promotion und berufsbegleitend – deutlich später – die Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Beruflich war er u. a. Leitender Gewerbemedizinaldirektor in Düsseldorf und später Direktor für Arbeitsmedizin beim Staatlichen Gewerbearzt in Bochum. Darüber hinaus hielt er universitäre Vorlesungen – als Gastdozent an der Gesamthochschule Kassel und als Lehrbeauftragter für Ergonomie an der FH Düsseldorf.
Für die Idee einer versenkbaren Schreibmaschine wurde er 1974 vom Hartmannbund mit dem mit 5000 DM dotierten Friedrich-Thieding-Preis geehrt. Später folgten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und die Ernst-von-Bergmann-Plakette.
Als junger Mann trat Peters 1949 dem katholischen Studentenclub Markomannia bei und später als alter Mann der Burschenschaft Teutonia auf der Schanz.
Sein Grab befindet sich auf dem Stoffeler Friedhof.
Auszeichnungen 1974: Friedrich-Thieding-Preis des Hartmannbundes 1992: Ernst-von-Bergmann-Plakette 1993: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Veröffentlichungen (Auswahl) mit Joachim Grifka und Hans-Friedrich Bär: Mehrstufendiagnostik von Muskel-Skelett-Erkrankungen in der arbeitsmedizinischen Praxis, Bremerhaven : Wirtschaftsverl. NW, Verl. für Neue Wiss., 2001 Büropraxis, Ludwigshafen : Kiehl, 1993 Besser arbeiten, mehr leisten, gesund bleiben, Köln : Kopp, 1988 mit Gerald W. Radl: Benutzerorientiertes Kopieren, Mülheim/Ruhr : Océ Deutschland, 1986 Verkaufsarbeitsplätze, Köln : Verlag TÜV Rheinland, 1985 Richtig sitzen, beschwerdefrei sehen, optimal arbeiten, Minden : GHA, 1981 mit Hans U. Bitsch: Menschengerechte Gestaltung des Kassenarbeitsplatzes in Selbstbedienungsläden, Bonn : Bundesministerium für Arbeit u. Sozialordnung, 1978 Arbeitswissenschaft für die Büropraxis, Ludwigshafen : Kiehl, 1976, 2., durchges. u. verb. Aufl. Bleibende Berufsschäden bei Caissonarbeitern, Frankfurt/Main : Deutsche Gesellschaft für Arbeitsschutz, 1972
Literatur „Lebenswerk bleibt“, in: „Mensch & Büro“, 5/2008, Seite 56 (Yumpu)
Einzelnachweise Karlheinz Welkens: „Seine Idee: Versenkbare Schreibmaschine – ,Gesunde Möbel für den Büroalltag‘“, in: Rheinische Post, 22. Juni 1974.
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