Horlachen ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Das Dorf befindet sich auf einer Anhöhe, die südlich und westlich ins Tal des Leßbachs abfällt. Der bewaldete Hang heißt Prügelwald. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Staibra (1,2 km nordwestlich) bzw. zur Kreisstraße KC 12 (0,7 km östlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Horlachen 9 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Stadtsteinach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogteiamt Stadtsteinach inne. Grundherren waren die Verwaltung Prügel des Aufseesischen Seminars (1 Sölde mit Ziegelhütte, 1 Zweidrittelgütlein, 1 Drittelgütlein, 3 Söldenhäuser), die bambergische Verwaltung Untersteinach (1 halbes Gütlein) und das Rittergut Fischbach (1 Gut, 1 halbes Gütlein).H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 480 = E. F. v. Guttenberg, H. H. Hofmann: Stadtsteinach, S. 77.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Horlachen dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Fischbach und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Wötzelsdorf zugewiesen. Am 1. Januar 1972 wurde Horlachen im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Fischbach eingegliedert, die ihrerseits am 1. Mai 1978 nach Kronach eingemeindet wurde.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 607f.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 48 82 88 119 86 99 87 68 68 61HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 10 16 16 15 15 16 16Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Maria Magdalena (Kirchleus) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Jakobus (Fischbach) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Kronach) Kategorie:Ort im Landkreis Kronach