mini|hochkant|Ehrentreppe Der Egmont-Palast (, ) ist ein Palast in Brüssel. Er gehört dem belgischen Staat und wird vom belgischen Außenministerium für Empfänge, als Gästehaus und Konferenzzentrum genutzt.

Der Palast ist nach dem Haus Egmond, einem niederländischen Uradelsgeschlecht, benannt. Der ursprüngliche Bau wurde auf Veranlassung Franziskas von Luxemburg, der Witwe von Johann IV. von Egmond, im Jahr 1532 errichtet.Geschichte des Palastes auf ccegmont.be, abgerufen am 19. September 2020.

Im Garten des Palastes fand der Fechtwettbewerb der Olympischen Sommerspiele 1920 statt. Am 23. Februar 1935 wurde im Egmont-Palast zum 50. Jahrestag des Cercle Royal d’Escrime de Bruxelles ein Fechtwettkampf veranstaltet. Der Beitrittsvertrag von Großbritannien, Irland, Norwegen und Dänemark zur EWG wurde 1972 im Palast unterzeichnet.Signing ceremony of the accession treaty of Denmark, Ireland, Norway and the United Kingdom – The signing ceremony of the accession treaty of Denmark, Ireland, Norway and the United Kingdom was held on 22 January 1972 in the Egmont Palace of Brussels. auf der Website des Europäischen Parlaments, abgerufen am 19. September 2020. Bei einem Treffen nationaler Financial Intelligence Units mehrerer Staaten im Palast 1995 wurde die Egmont Group of Financial Intelligence Units („Egmont-Gruppe“) gegründet.

Der Egmont-Palast steht seit 1992 unter Denkmalschutz.Palais d'Egmont / Palais d'Arenberg et le parc irismonument.be, abgerufen am 19. September 2020 (französisch)

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Fußnoten

Kategorie:Bauwerk in Brüssel Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Belgien Kategorie:Kulturdenkmal in der Region Brüssel-Hauptstadt Kategorie:Wettkampfstätte der Olympischen Sommerspiele 1920 Kategorie:Erbaut in den 1560er Jahren Kategorie:Egmond (Adelsgeschlecht)