Gustav Otto Schulze (* 20. Dezember 1814 in Rauscha; † 9. Januar 1886 in Berlin) war ein deutscher Mediziner, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Berlin wirkte.
Leben Gustav Otto Schulze studierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Medizin, wurde mit seiner Dissertation vom 15. April 1840 zum Doktor der Medizin und Chirurgie promoviert und wirkte nach seiner im Jahr 1842 erfolgten Approbation und Vereidigung in den Königlichen Landen als praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer in Berlin.Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Stück 10, 11. März 1842, S. 64 ()
Gustav Otto Schulze wurde am 15. Oktober 1843 unter der Matrikel-Nr. 1525 mit dem akademischen Beinamen van SwinderenDie Wahl seines akademischen Beinamens war vermutlich eine Reverenz an den Schulinspektor und Professor für Naturgeschichte an der Universität Groningen Theodorus van Swinderen. als Mitglied in die Kaiserliche Leopoldino-Carolinische Akademie der Naturforscher aufgenommen. Gustav Otto Schulze, der zwischenzeitlich zum Königlichen Sanitätsrat ernannt wurde, trat am 6. Januar 1877 wieder aus der Gelehrtenakademie aus.
Schriften Observationes et disquisitiones pathologicae et chemicae circa pemphigum hystericum. Berlin 1840 ()
Literatur Königliche Universitätsbibliothek zu Berlin: Verzeichnis der Berliner Universitätsschriften 1810–1885. Nebst einem Anhang enthaltend die ausserordentlichen und Ehren-Promotionen. Berlin 1899, S. 217; . Johann Daniel Ferdinand Neigebaur: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 270 ().
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Einzelnachweise
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