mini|Kirche St. Michael in Adelshofen mini|Innenansicht mit Chor mini|Wappen der Fugger-Kirchberg-Weißenhorn

Die katholische Kuratiekirche St. Michael in Adelshofen, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck, wurde 1452 errichtet und im 17./18. Jahrhundert barockisiert. Die Kirche an der Kirchstraße 2 ist ein geschütztes Baudenkmal., Denkmalnummer D-1-79-111-1.

Geschichte und Beschreibung An der Stelle eines Vorgängerbaus aus dem Jahr 1160 ließ der Hofmarksherr Ulrich Adelshofer die heutige Kirche erbauen. Unter Graf Alexander Fugger wurde 1605 die Kirche erneuert und der Chorbogen mit dem Wappen der Fugger-Kirchberg-Weißenhorn versehen.

Der spätgotische Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor besitzt eine angefügte zweigeschossige Sakristei und einen nördlichen Chorflankenturm mit Spindelhaube. Der hohe barocke Kuppelturm wurde 1705 aufgesetzt. Die Turmhaube stammt aus dem Jahr 1919.

Ausstattung Bei der Renovierung im Jahr 1837 wurde die barocke Kirchenausstattung entfernt. Den neugotischen Hochaltar schuf der Münchner Dombildhauer Josef Otto Entres. Das hölzerne Taufbecken stammt aus dem Jahr 1505.

Bemerkenswert ist die Grabplatte des herzoglichen Landrichters Ulrich Adelshofer († 1461), der Feldhauptmann in der Schlacht bei Alling war.

Literatur

Weblinks

Pfarrei Adelshofen/Nassenhausen auf der Website des Pfarrverbands Mammendorf

Einzelnachweise

Stmichael Stmichael Kategorie:Erbaut in den 1450er Jahren Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Gotisches Bauwerk in Bayern Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Fürstenfeldbruck Kategorie:Michaeliskirche Kategorie:Kuratiekirche des Erzbistums München und Freising Kategorie:Kirchengebäude in Europa Adelshofen Kategorie:1452