mini|hochkant=1.7|Havelländisches Luch und Rhinluch:Höhen gelbgrün < 40 m bis bräunlich > 45 m,Wald = grün unabh. von der Höhenlage mini|Weiden am Naturschutzgebiet Oberes Rhinluch mini|Feuchtwiese im Naturschutzgebiet Kremmener Luch Das Rhinluch ist eine Niedermoorlandschaft im Norden des Landes Brandenburg, die vom namensgebenden Fluss Rhin durchflossen wird. Es erstreckt sich im Wesentlichen zwischen den Gemeinden Fehrbellin und Herzberg (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin und der Stadt Kremmen im Landkreis Oberhavel. Das obere Rhinluch umfasst etwa 23.000 Hektar. Der Namensbestandteil Luch bezeichnet mehrere Feuchtgebiete im Land Brandenburg, in deren Gewässern das Wasser vor der Anlage moderner Drainagesysteme mehr stand als floss.

Das Rhinluch wurde in der letzten Eiszeit und der Nacheiszeit gebildet. Zunächst entstand vor etwa 16.000 Jahren das Eberswalder Urstromtal als Abflussbahn der Schmelzwässer des Gletschereises. Dieses große Flusstal fiel mit dem weiteren Zurückschmelzen der Gletscher noch in der Eiszeit trocken. Erst unter dem Einfluss des Menschen wurden diese Moore im Rahmen von Meliorationsmaßnahmen zu Wiesen und Weiden umgestaltet. Der östlichste Ausläufer des Rhinluch ist das Kremmener Luch, das an die Zehdenick-Spandauer Havelniederung grenzt.

Der brandenburgische Dichter Theodor Fontane beschrieb das Rhinluch in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg so:

Weblinks

Landschaftssteckbrief Rhinluch des Bundesamtes für Naturschutz Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch

Kategorie:Brandenburgische Landschaft Kategorie:Geographie (Landkreis Oberhavel) Kategorie:Geographie (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) Kategorie:Region in Europa