mini|hochkant|Oleksandr Denyssenko (2016) Oleksandr Wolodymyrowytsch Denyssenko (; * 5. September 1958 in Kiew, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Schriftsteller, Dramatiker, Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Leben Oleksandr Denyssenko kam als Sohn des Filmregisseurs, Drehbuchautors, Volkskünstlers der Ukraine und Taras-Schewtschenko-Preisträgers Wolodymyr Denyssenko (1930–1984) und der Schauspielerin und Volkskünstlerin der Ukraine Natalija Naum (; 1933–2004 auf 1576.ua; abgerufen am 9. September 2020 (ukrainisch)) in Kiew zur Welt. Er ist der ältere Bruder des Schauspielers Taras Denyssenko (; 1965–2017Eintrag zu Taras Denyssenko in der Enzyklopädie der modernen Ukraine; abgerufen am 9. September 2020 (ukrainisch)).

Denyssenko absolvierte 1978 drei Kurse an der Fakultät für Kybernetik der Staatlichen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew und studierte anschließend Schauspiel am Gerassimow-Institut für Kinematographie in Moskau mit Abschluss 1981. Später absolvierte er noch die Fakultät für Filmregie des Staatlichen Instituts für Theaterkunst in Kiew „I. Karpenko-Karyj“ ().Biografie Oleksandr Denyssenko auf chtyvo.org.ua; abgerufen am 9. September 2020 (ukrainisch)Eintrag zu Oleksandr Denyssenko in der Enzyklopädie der modernen Ukraine; abgerufen am 9. September 2020 (ukrainisch) 1984 wurde er Mitglied der Union der Kameramänner der Ukraine. Die erste Veröffentlichung eines Buches war 1989 der Roman zu deutsch Auf dem Weg des unterirdischen Flusses, den er gemeinsam mit Alla Tjutjunnyk schrieb. Dem Erstlingswerk folgten zahlreiche weitere Veröffentlichungen seiner Geschichten. Die Geschichte zu deutsch Seele des Flusses wurde ins Deutsche übersetzt und im Jahr 2000 in der Anthologie Die Stimme des Grases veröffentlicht. Seit 1996 ist Denyssenko Mitglied der Vereinigung der ukrainischen Schriftsteller und seit 2001 Mitglied der Konföderation der Dramatiker der Ukraine. Sein Stück Oksana, das von den letzten Lebensjahren von Taras Schewtschenko und dem Geheimnis seines Todes handelt, wurde 2002 im Krywbas-Kurier publiziert und im März 2003 im Nationalen Iwan-Franko-Theater aufgeführt. 2010 erschien der erste Band des Fantasyromans . Er spielte als Schauspieler in über 20 Filmen und führte in einigen Filmen Regie. Bei den Filmen Trojanskyj Spas (2004) und Taras. Rückkehr (2019) schrieb er die Drehbücher und führte auch Regie.

Filmografie Als Schauspieler 1968 . Der Film gewann einen Preis beim 1. Allukrainischen Festival. I. Mykolaychuk im Jahr 1991 1981 1982 1982 1983 2-teilige Serie. Der Film wurde 1984 beim All-Union Film Festival in Kiew mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. 1983 - Der Film wurde 1984 mit dem KGB-Preis der UdSSR ausgezeichnet. 1983 1984 1984 1984 1985 , 4 Teile 1986 1987 , Fernsehfilm 1988 1990 1993 , 2 teilg. wissenschaftlicher und kognitiver Film 1995 1996 , Film Taras Schewtschenko. Vermächtnis 2004

Als Regisseur 1988 , Debütfilm, 4 Teile 1989 , als Regisseur und Produzent restaurierte und bearbeitete er den Spielfilm seines Vaters 1993 drei wissenschaftliche Lehrfilme in zwei Teilen 1996 , 5-teiliger Dokumentarfilm 2004 , Drehbuchautor und Regisseur 2006 , 30-minütiger Dokumentarfilm 2019 Taras. Rückkehr, Drehbuchautor und Regisseur

Ehrungen Preis für die beste männliche Rolle beim Molodist-Filmfestival 1982 in Kiew Diplom für Regie des Festivals „Debüt“ 1989 in Moskau Verdienter Künstler der Ukraine (2004)

Weblinks

Oleksandr Denyssenko auf kino-teatr.ru (russisch) Oleksandr Denyssenko in Czernowitz (ukrainisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Autor Kategorie:Absolvent der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew Kategorie:Künstler (Kiew) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Ukrainer Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann