, auf Te Puka Hereka (übersetzt: „Der angebundene Anker“), ist eine Insel an der Südwestküste der Südinsel von Neuseeland. Die Insel ist Teil des .

Geographie Die 11,9 km² große Insel befindet sich im südwestlichen Teil des / an der Südwestküste der Südinsel und mit einem Zugang zur Tasmansee, die an der Westküste der Insel beginnt. bildet an dieser Stelle die südliche Begrenzung des Eingangs zum Inlet, das hier eine Breite von 2,8 km aufweist. Südlich bis südöstlich von trennt der zwischen 410 m bis 1,34 km breite Fjord die Insel vom Festland und nordöstlich grenzt in einer Entfernung von 560 m die rund 57 ha große Insel Steep-to Island an.

besitzt eine Länge von 5,7 km sowie eine maximale Breite von 3,1 km und weist eine maximale Höhe von auf, mit der Tendenz nach Südwesten hin abfallend. In diese Richtung fließen auch die vier kleinen Bäche, die durchnummeriert als No. 1 Creek bis No. 4 Creek bezeichnet werden. Der No. 2 Creek wird neben einem Nebenarm auch durch einen kleinen 273 m langen und bis zu 128 m breiten See gespeist, der sich im östlichen Teil der Insel befindet.

Klima Aus den Wetteraufzeichnungen der Jahre 1992 bis 2012 des , 2 km südlich der Insel, geht hervor, dass die jährliche mittlere Tagestemperatur bei ca. 11° Celsius in der Gegend liegt und an mehr als 200 Tagen im Jahr mit Regenfällen zu rechnen war, bei denen im Jahresmittel 2172 mm Niederschläge gefallen sind und eine Bandbreite von 512 mm bis zu 2909 mm Niederschlag aufwiesen. Allgemein kann das Wetter der Insel aus kalt, nass und windig bezeichnet werden, wobei die Windgeschwindigkeiten im Mittel bei 28,9 km/h lagen und die Gegend der Insel damit als eine der windigsten in Neuseeland bezeichnet werden kann.

Geschichte Die Insel erhielt ihren englischen Namen , als im Jahr 1851 von dem Chirurgen der , Dr. , bei Kartierungsarbeiten auf der Insel Kohle gefunden wurde. Zuvor hieß die Insel . , Kapitän der nahm die Umbenennung zu Ehren von vor. Der Kohlefund führte zum Kohleabbau in den Jahren 1867 bis 1872, bis schließlich die Bergleute wegen Plünderungen und anderer Problem die Arbeiten einstellten. 1873 führte die negative Beurteilung der Kohlevorkommen durch den Geologen der Regierung, , dazu, dann man den Kohleabbau auf der Insel schließlich ganz aufgab.

1868 entdeckte ein Leuchtturmwärter des auf dem Festland, aber nahegelegenen Leuchtturms von auf der Insel Gold. Der Fund führte dan in den folgenden Jahren zu einer intensiven Goldsuche und des Goldabbaus auf der Insel, bei dem zu Spitzenzeiten bis zu 70 Männer auf der Insel arbeiteten. Einer der größten je in Neuseeland entdeckten Goldnuggets wurde im Osten der Insel, am Strand von gefunden. Der Fund soll 16 Unzen (ca. 450 g) schwer gewesen sein.

Von den Kohle- und Goldgruben und die Gebiete, in denen die Arbeiter gearbeitet, gewohnt und gelebt habt, sind noch archäologische und historische Zeugnisse erhalten.

Gründung eines Trusts Im Jahr 2004 wurde der (SWNZESCT) gegründet, um als treibende Kraft dafür zu sorgen, dass auf ein Schädlingsbekämpfungsprojekt durchgeführt und an der Wiederherstellung der Tier- und Pflanzenwelt gearbeitet wurde. Der bekam unter der Obhut und Aufsicht des (DOC) die volle Projektleitung und die operative Verantwortung für das Projekt und konnte auf die Unterstützung des DOC zurückgreifen. Der besteht weiterhin und kümmert sich um die Tier- und Pflanzenwelt der Insel.

Flora und Fauna Die Insel ist bis an die Klippen der Westküste bewaldet, mit einem schützenden Rand aus salztoleranten Küstensträuchern an manchen Stellen. Die bevorzugten Baumarten sind Podocarpus totara (), Rimu-Harzeibe () und Prumnopitys ferruginea (). Unter ihnen sind auch Baumarten wie Südinsel-Eisenholz () und Weinmannia racemosa, das in Neuseeland auch als () bekannt ist, zu finden. Ebenfalls können Pseudopanax arboreus, Hedycarya arborea und angetroffen werden, sowie Olearia angustifolia () und Olearia colensoi an exponierten Standorten.

Die Küstenstreifen werden von Zeit zu Zeit von einer Gattung von Seehunden besucht, die In Neuseeland genannt werden und von Neuseeländischen Seelöwen, Seeelefanten und Seeleoparden. Auch Schopfpinguine kommen an den Küsten vor und nutzen die Insel zum Nisten. Der Südstreifenkiwi (Haast ) ist erst seit 2009 auf der Insel wieder beheimatet, nachdem man einige Exemplare dorthin umgesiedelt hatte. Nicht bedrohte Arten wie die Paradiesgans, Populationen von Eisvögel, der Glanzbronzekuckuck und 12 weitere nicht bedrohte Arten kommen auf der Insel vor und neben Fledertieren sind eine geringe Zahl von in den Waldgebieten zu finden. Auch die bedrohte Art des Maorifalken wurde auf der Insel schon gesichtet.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.3.7721 am 9. September 2020 vorgenommen

Kategorie:Insel (Region Southland) Kategorie:Insel (Australien und Ozeanien) Kategorie:Insel (Tasmansee)