Felix Kiessling (* 1. Januar 1980 in Hamburg) ist ein zeitgenössischer deutscher Bildender Künstler.
Leben und Werk Kiessling studierte von 2008 bis 2014 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Sein Studium schloss er als Meisterschüler von Ólafur Elíasson am Institut für Raumexperimente ab.
Kiessling untersucht und veranschaulicht in seinen Projekten die Erfahrung von Raum und Zeit. In seinen künstlerischen Installationen interveniert er in Landschaften und in Räume. Dabei entstehen Skulpturen, Zeichnungen und Dokumentationen über die Wahrnehmung und die Dimensionalität von Raum, Zeit und Ort. In der Installation Zeitzeichnung in der Ausstellung I shall willingly pause bewegte sich der Zeiger einer großen Uhr und schleifte einen handgefertigtenen Wachsmalstein hinter sich her. Bei jeder Umrundung des Zeigers hinterließ der Wachsmalstein eine andere Spur, weil unkontrollierbare Einflüsse auf den Ablauf einwirkten und zu minimalen Ungenauigkeiten führten.
Kiessling erhielt Projekt- und Künstlerstipendien u. a. vom Goethe-Institut Berlin, dem deutschen Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (Kunst- und Forschungsstipendium).
Er lebt und arbeitet in Berlin.
Ausstellungen (Auswahl)
2010: Neuordnung, Alexander Levy, Berlin 2011: Without Destination, Reykjavik Art Museum, Reykjavik 2011: Das Numen H2O, Festival Über Lebenskunst, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2011: fragments of an unknown city, Krasnoe Znamya/Red Banner Factory, St. Petersburg 2011: Berlin 2000–2011 – Playing among the Ruins, Museum of Contemporary Art Tokyo 2012: Marrakech Biennale 2012: Higher Atlas, Koutoubia Cisterns, Marrakesch 2014: Future Nows Festival, Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin 2014: One Place Next To Another, Winzavod Center for Contemporary Art, Moskau 2014: Walk in Progress, Vitamin Space, Guangzhou 2016: 5th Moscow International Biennale for Young Art, Moskau 2016: Desert Now, Steve Turner, Los Angeles 2016: Anatomy of Restlessness, Galleria Mario Lannelli, Rom 2017: Neuordnung II, Alexander Levy, Berlin 2017: Festival of Future Nows, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin 2017: Produktion. Made in Germany Drei, Kunstverein Hannover / Sprengel Museum Hannover 2018: Die Informale: Videoramas, Buenos Aires 2018: Seven Exhibitions, Brandenburgischer Kunstverein Potsdam 2019: the only stable thing, Palazzo Contarini del Bovolo, Venedig 2019: Trialog, Matucana100 / Galleria Concreta, Santiago, Chile 2019: Nature in Art, MOCAK – Museum of Contemporary Art Krakow 2019: As a butterfly folded into a caterpillar that will soon unfold, Nicoletti Contemporary 2019: I shall willingly pause, Mazzoli Projekt, Düsseldorf 2020: So wie wir sind 2.0, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen
Literatur
Andreas Greiner, Felix Kiessling, Julian Charrière, Markus Hoffmann: Das Numen, Distanz Verlag, Berlin 2015. Felix Kiessling: Der Sprung (How the Earth shakes when I jump), Künstlerbuch, Berlin 2014.
Weblinks Website Felix Kiessling
Einzelnachweise
Kategorie:Bildender Künstler (Berlin) Kategorie:Installationskünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann