Neumühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Geroldsgrün im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Neumühle liegt in der Gemarkung Dürrenwaid.

Geographie Der Weiler liegt im tief eingeschnittenen Tal der Ölsnitz (auch „Dürrenwaider Tal“ genannt), am Dorfbach und an einem namenlosen Bach, die dort als rechte Zuflüsse in die Ölsnitz münden, und ist allseits von Wald umgeben. Die Staatsstraße 2198 führt nach Neuenhammer (0,4 km südöstlich) bzw. nach Dürrenwaid (1,1 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Silberstein (0,3 km südwestlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Neumühle ein Anwesen, eine Getreidemühle.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 435. Das Hochgericht übte das bayreuthische Richteramt Lichtenberg aus. Die Grundherrschaft über die Mahlmühle hatte das Kastenamt Lichtenberg inne.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 467.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Naila. Mit dem Gemeindeedikt wurde Neumühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Steinbach bei Geroldsgrün und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dürrenwaid zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Neumühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Geroldsgrün eingemeindet.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 578.

Einwohnerentwicklung Jahr 1801 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 4 11 12 5 14 16 15 15 14 15HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 2 3 3 4 4Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 737.

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakobus (Geroldsgrün) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Geroldsgrün) Kategorie:Weiler im Landkreis Hof