Dürrenwaiderhammer ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Geroldsgrün im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Dürrenwaiderhammer liegt in der Gemarkung Dürrenwaid.

Geographie Das Dorf liegt im tief eingeschnittenen Tal der Ölsnitz und des Langenbachs, der dort als rechter Zufluss in die Ölsnitz mündet, und ist allseits von Wald umgeben.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 88. Nördlich des Ortes im Langenbacher Forst auf dem Gebiet der Gemeinde Nordhalben gibt es einen ehemaligen Dachschieferbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist. Im Süden grenzt der Oberer Geroldsgrüner Forst an. Die Staatsstraße 2198 verläuft die Ölsnitz entlang an der Pfarrschneidmühle vorbei zur Stoffelsmühle (2,4 km westlich) bzw. nach Dürrenwaid (0,6 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft den Langenbach entlang nach Langenbach zur Kreisstraße HO 29 (3,4 km nordöstlich). Der Ort ist ein Kreuzungspunkt von mehreren Wanderwegen.

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dürrenwaiderhammer ein Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Richteramt Lichtenberg aus. Die Grundherrschaft über das Hammergut, bestehend aus Wohnhaus, Nebengebäude und Hammer- und Kohlenhütte, hatte das Kastenamt Lichtenberg inne.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 467.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Naila. Mit dem Gemeindeedikt wurde Dürrenwaiderhammer dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Steinbach bei Geroldsgrün und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dürrenwaid zugewiesen. Am 1. Juli 1972 kam Dürrenwaiderhammer im Zuge der Gebietsreform in Bayern durch die Eingemeindung von Dürrenwaid zu Geroldsgrün.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 578.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 37 56 15 53 49 71 37 43 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 6 7 10 9 Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Geroldsgrün) gepfarrt.

Wirtschaft Es gibt einen Gasthof mit Fremdenzimmern, lange Zeit war ein Unternehmen für Straßen- und Wasserleitungsbau im Ort ansässig. Diese 1880 von einem Bauunternehmer gegründete Firma wurde 2013 aus dem Handelsregister gelöscht.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Geroldsgrün) Kategorie:Ort im Landkreis Hof