Amand G. Zausig (* 24. März 1804 in Heidchen bei Trachenberg, Landkreis Militsch-Trachenberg; † 1847 in Breslau, Provinz Schlesien) war ein deutscher Zeichner, Miniaturporträt-Maler und Aquarellist von Landschaften.
Leben Als Künstler trat Zausig zuerst in Breslau in Erscheinung, wo er Schüler von Johann Heinrich Christoph KönigGeorg Schäfer: Der frühe Realismus in Deutschland, 1800–1850. Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt. Ausstellung, 23. Juni bis 1. Oktober 1967 im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 1967, S. 100. und Augustin Siegert war. Dortige Ausstellungskataloge der Jahre 1822 bis 1829 nennen Miniaturen aus seiner Hand. Ab 1824 wohnte er in Dresden, wo er 1825 im Schülerverzeichnis der Kunstakademie Dresden auftaucht. Von 1827 bis 1829 bereiste er Italien, insbesondere Rom und die Campagna Romana. Danach war er in Dresden und Breslau tätig. Als eine Art Wandermaler zog er umher und malte auf herrschaftlichen Gütern Porträt- und Ahnengemälde.Verein für das Museum Schlesischer Alterthümer: Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift. Breslau 1869, S. 145 (Google Books).
Literatur Ernst Scheyer: Zum Leben und Werk des Breslauer Miniaturmalers Amand G. Zausig. In: Schlesische Monatshefte, Jahrgang VI (April 1929), Nr. 4, S. 165–172.
Ernst Scheyer: Schlesische Malerei der Biedermeierzeit. Weidlich, Frankfurt am Main 1965, S. 82–90. Zausig, Amand G. In: Peter Mortzfeld: Katalog der graphischen Porträts in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Reihe A: Die Porträtsammlung. K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-31805-4, Band 45, Register 4: Künstler (Maler, Zeichner, Stecher), S. 414 (Google Books).
Weblinks Amand Zausig, Webseite im Portal watercolourworld.org
Einzelnachweise
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