Bayreuther Schneidmühle ist ein Wohnplatz des Marktes Nordhalben im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die ehemalige Einöde ist heute Haus Nr. 4 und 7 von Bahnhof, das mittlerweile zu Nordhalben zählt. Sie liegt im tief eingeschnittenen Tal der Rodach. Die Staatsstraße 2198 verläuft die Rodach entlang nach Thomasmühle bei Nordhalben (0,5 km nördlich) bzw. nach Stoffelsmühle (1 km südlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Bayreuther Schneidmühle zur Realgemeinde Grund. Das Hochgericht übte das bayreuthische Richteramt Lichtenberg aus. Die Grundherrschaft hatte das Kastenamt Lichtenberg inne.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 475.

Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Bayreuther Schneidmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 10 des Ortes Grund.Bayreuther Schneidmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme) Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Naila. Mit dem Gemeindeedikt wurde Bayreuther Schneidmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Steinbach bei Geroldsgrün und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Heinersberg zugewiesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 585. Nach 1904 wurde der Ort in den Amtlichen Ortsverzeichnissen nicht mehr aufgelistet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 Einwohner 5 5 7 10 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1900 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Jakobus (Geroldsgrün) gepfarrt. Seit den 1920er Jahren wird die Bayreuther Schneidmühle von der evangelischen Jubilate-Kirche in Grund betreut, die zunächst eine Pfarrvikarie war, mittlerweile zur Pfarrei Heinersberg-Nordhalben erhoben wurde.

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Nordhalben) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach