Werner von Linde (* 6. Januar 1904TSV 1860 Abteilung Leichtathletik: Werner von Linde Sportfest; † 4. Juli 1975) war ein deutscher Manager, Sportler und Sportfunktionär.
Sportliche Karriere Werner von Linde war aktiv in der Leichtathletik insbesondere im ZehnkampfSüddeutsche Zeitung vom 29. April 1952 "DER SPORT: Bayerns DOG-Präsident dem Sport verbunden", S. 8, beim Rudern und im Rugby. International war er im Reservekader für die Olympischen Sommerspiele 1936.
Als Sportfunktionär war er in der Leichtathletikabteilung des TSV 1860 München aktiv und baute diese nach dem 2. Weltkrieg wieder mit auf. 1952 übernahm er die Leitung der Bayerischen Landesgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft von Bernhard Scheublein. Nach den Olympischen Sommerspielen 1972 war er bis zu seinem Unfalltod 1975 der erste Aufsichtsratsvorsitzende der Olympiapark München AG.
Nach ihm benannt sind die Werner-von-Linde-Halle im Münchner Olympiapark und das Werner-von-Linde-Sportfest des TSV 1860 München.
Weitere Tätigkeit Nach der sportlichen Karriere war er als Manager bei Siemens & Halske AG tätig und wurde 1951 als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand des Unternehmens berufen.Süddeutsche Zeitung, 5. Juli 1951, S. 9
Sein Sohn war Albrecht von Linde, Präsident des TSV 1860 2007/2008.
Einzelnachweise
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