Fichteramühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Nordhalben im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).
Geographie Der Einöde Fichteramühle lag an der Nordhalbener Ködel auf einer Höhe von . Sie war nur über einen Wirtschaftsweg erreichbar, der der Ködel entlang nach Mauthaus zur Staatsstraße 2207 (5,9 km südlich) bzw. zur Staatsstraße 2198 (1,9 km nördlich) führt.Fichtera Schneidmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)
Geschichte Benannt wurde die Mühle nach dem im Osten gelegenen Waldgebiet Fichtera. Sie gehörte zur Realgemeinde Nordhalben. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Nordhalben aus. Die Grundherrschaft über die Schneidmühle hatte das bambergische Kastenamt Kronach inne.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 494f.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Fichteramühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Nordhalben und der 1818 gebildeten Munizipalgemeinde Nordhalben zugewiesen.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 594f. Sie erhielt die Haus-Nr. 180 des Ortes Nordhalben. 1971 brannte die Mühle ab. Mit der Inbetriebnahme der Trinkwassertalsperre Mauthaus im Jahr 1975 wurde die Nordhalbener Ködel zum Naturschutz- und Wasserschutzgebiet erklärt, so dass das Anwesen nicht wieder aufgebaut werden durfte.Frankenwaldsteig Etappe 2 Nordhalben-Ludwigsstadt auf der Website outdooractive.de
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 Einwohner 4 6 4 3 4 0 0 HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort war ursprünglich rein katholisch und nach St. Bartholomäus (Nordhalben) gepfarrt.
Literatur
Weblink
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Nordhalben) Kategorie:Wüstung im Landkreis Kronach Kategorie:Wüstwerdung 1971