Domgrundmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Nordhalben im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern), die heute im Staubereich der Trinkwassertalsperre Mauthaus liegt.

Geographie Die Einöde lag auf einer Höhe von in einer Schleife der Nurner Ködel, 100 m östlich an einem Seitenarm. Anfangs war sie nur östlich über Wetthof erreichbar bzw. nördlich über einen Wirtschaftsweg entlang der Ködel (2 km), die beide zur heutigen Staatsstraße 2207 führten. Vor 1900 wurde der Weg nach Süden Richtung Mauthaus erweitert (3 km).Domgrundmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)

Geschichte Domgrundmühle gehörte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Gemeindegebiet der Realgemeinde Nordhalben. Sie erhielt die Haus-Nr. 179 dieses Ortes.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 594f. Vor der Inbetriebnahme der Trinkwassertalsperre Mauthaus im Jahr 1975 wurde das Anwesen abgebrochen, die Hofstelle ist heute überflutet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 Einwohner 8 4 3 8 3 0 0HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort war ursprünglich rein katholisch und nach St. Bartholomäus (Nordhalben) gepfarrt.

Literatur

Weblink

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Nordhalben) Kategorie:Wüstung im Landkreis Kronach Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach Kategorie:Wüstwerdung im 20. Jahrhundert