mini|Kirche Reurieth Reurieth ist eine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden von Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein an. Die Gemeinde besteht aus dem Ort Reurieth sowie den Ortsteilen Siegritz und Trostadt.

Geografie Reurieth liegt am Oberlauf der Werra, im Ort mündet von links der Zeilbach.

Geschichte Reurieth wurde urkundlich 1117 erstmals erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer, Verlag-Rockstuhl, Bad-Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 232 Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Herrschaftsmäßig gehörte der Ort im Amt Themar zunächst zur Grafschaft Henneberg, nach 1583 zu verschiedenen sächsischen Herzogtümern und von 1826 bis 1918 zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. 1920 kam er zum Land Thüringen.

Die Burgruine der 1171 urkundlich genannten Herren von Reurieth steht am Rande des Dorfes in der Nähe der Kirche. Später waren die Grafen von Henneberg Besitzer der Burg, die im Bauernkrieg zerstört wurde. Die Herren von Heldburg bauten sie wieder auf, aber seit dem 19. Jahrhundert ist sie eine Ruine. Der Nordturm und Reste der Umfassungsmauer stehen noch.Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze Verlag-Rockstuhl, Bad-Langensalza, 2010, ISBN 3-910141-43-9, S. 209

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1634 teilweise von marodierenden Soldaten zerstört.

Sehenswürdigkeiten Dorfkirche Reurieth

Gemeinderat Der Gemeinderat in Reurieth besteht aus acht Ratsmitgliedern BIS 2 Sitze UBR 5 Sitze HV 1 Sitz (Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)Gemeinderat

Bürgermeister Annette Häfner wurde 2010 zur Bürgermeisterin gewählt und 2016 im Amt bestätigt.Bürgermeisterwahlen in Thüringen

Verkehr Der Haltepunkt Reurieth liegt an der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels.

Einzelnachweise

Weblinks

Reurieth auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft

Kategorie:Ort im Landkreis Hildburghausen Kategorie:Ort an der Werra Kategorie:Ersterwähnung 1117