Asakura Isokichi (, eigentlicher Vorname Yosaku (); geboren 26. Februar 1913 in Terai () im Landkreis Nomi (), Präfektur Ishikawa; gestorben 9. April 1998) war ein japanischer Keramiker.

Leben und Wirken Asakura Isokichi war Sohn des Keramikers Asakura Isokichi (). Er erlernte die Töpferei unter Tokuda Yasokichi (; 1873–1956) und unter Kitade Tōjirō (; 1898–1968). Er wandte sich der Töpferei im Kutani-Stil zu, entwickelte ihn weiter unter Ausnutzung der Überglasfarbgebung () und kam so zu einem eigenen Stil. Meist ohne etwas vom weißen Untergrund zu lassen, bemalte er die Objekte vollständig in den typischen Kutani-Farben Gelb, Blaugrün und Braun. So wurde er zum Pionier der japanischen Keramik der Gegenwart. Er wurde im Aufsichtsrat der Ausstellungsreihe „Nihon bijutsu tenrankai“ (), kurz „Nitten“, tätig und war ab 1993 deren Berater.

In der Stadt Nomi wurde Asakura ein Museum, das Asakura Isokichi bihutsukan () gewidmet.

Auszeichnungen 1952 Nitten-Hokuto-Preis () 1955 Nitten-Hokuto-Preis für „Farbige quadratische Schale“ () 1957 Nitten-Sonderpreis Hokuto-Preis für „Brennofen-verändertes Blumengefäß“ () 1968 Hokkoku Kulturpreis () für „Blumengefäß mit liegenden Blumen“ () 1972 Kulturpreis der Stadt Komatsu () 1977 Preis des Premierministers () 1981 Preis der Japanischen Akademie der Künste für „Schale mit Blumenschmuck“ () 1984 Ishikawa-TV-Preis () 1988 Chūnichi Kulturpreis () 1992 Person mit besonderen kulturellen Verdiensten 1996 Kulturorden

Weblinks Asakura-Museum Biografien Asakura Isokichi in der Kotobank, japanisch

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