Tschernyzja (; ) ist ein Dorf im Osten der ukrainischen Oblast Lwiw mit etwa 740 Einwohnern (2001).Ortswebseite auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 23. August 2020 (ukrainisch) mini|links|Dorfkirche St. Paraskewy in Tschernyzja

Geschichte In einer Seitenstraße im Zentrum des erstmals 1515 schriftlich erwähnten DorfesOrtsgeschichte Tschernyzja in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 23. August 2020 (ukrainisch) befindet sich die denkmalgeschützte, ursprünglich 1830 aus Holz errichtete, pseudogotische Steinkirche St. Paraskewy.Kirche St. Paraskewy auf pslava.info; abgerufen am 23. August 2020 (ukrainisch)

Zwischen der Polnischen Teilung von 1772 und 1918 gehörte das Dorf zum österreichischen Kronland Galizien. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam die Ortschaft zunächst an die Westukrainische Volksrepublik und nach dem Polnisch-Ukrainischen Krieg zur Woiwodschaft Tarnopol der Zweiten Polnischen Republik. Im September 1939 wurde Tschernyzja zunächst von der Sowjetunion und von Sommer 1941 bis 1944 von Deutschland besetzt und in den Distrikt Galizien des Generalgouvernements eingegliedert. Nach der Rückeroberung Tschernyzjas durch die Rote Armee zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Ortschaft Teil der Ukrainischen SSR innerhalb der Sowjetunion und seit deren Zerfall 1991 ist sie Teil der unabhängigen Ukraine.

Seit September 2007 befindet sich im Dorf ein Denkmal für den General der Ukrainisch-galizischen Armee Myron Tarnawskyj, der hier seine letzten 17 Lebensjahre verbrachte (1921–1938) und, einigen Quellen nach, auch starb.Tarnawskyj Myron, Kommandant der UGA auf kray.org.ua vom 2. Juli 2018; abgerufen am 23. August 2020 (ukrainisch)

Gemeinde Sie gehört verwaltungstechnisch zur Siedlungsgemeinde Pidkamin, bis 2020 war Tschernyzja das administrative Zentrum der gleichnamigen, 32,959 km² großenWebseite der Landratsgemeinde auf der offiziellen Webpräsenz der Werchowna Rada; abgerufen am 23. August 2020 (ukrainisch) Landratsgemeinde im Südosten des Rajon Brody, zu der noch das Dorf Salissja (, ) mit etwa 90 Einwohnern gehörte.

Geografische Lage Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von an der Quelle der Ikwa, einem 155 km langen, rechten Nebenfluss des Styr, 19 km südöstlich vom ehemaligen Rajonzentrum Brody und etwa 105 km östlich vom Oblastzentrum Lwiw. Im Nordosten vom Dorf verläuft die Regionalstraße P–39.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Oblast Lwiw Kategorie:Rajon Solotschiw (Lwiw) Kategorie:Ersterwähnung 1515