Unterneuhüttendorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Ludwigsstadt im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Der Weiler liegt im tief eingeschnittenen Tal der Loquitz. Es mündet innerorts die Taugwitz als linker Zufluss der Loquitz. Der Ort ist allseits von bewaldeten Anhöhen des Frankenwaldes umgeben, dem Schwarzen Berg im Osten (), dem Mösseberg im Süden () und eine namenlose Erhebung im Westen (). Die Bundesstraße 85 führt nach Lauenstein (1,1 km nördlich) bzw. nach Oberneuhüttendorf (0,8 km südöstlich). Die Kreisstraße KC 1 führt nach Ebersdorf (2 km südwestlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Unterneuhüttendorf 6 Anwesen (1 Kupferhammer bestehend aus Hammerwerk, Wohnhaus und Bräuhaus, 2 Häuser, 2 Mahl- und Schneidmühlen, 1 Ölmühle). Das Hochgericht übte das bayreuthische Amt Lauenstein aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft hatte das Kastenamt Lauenstein inne mit Ausnahme des Kupferhammers, über das das Bergamt Naila die Vogtei hatte.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 515.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Lauenstein. Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterneuhüttendorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Lauenstein und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Lauenstein zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Unterneuhüttendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ludwigsstadt eingegliedert.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 590.

Baudenkmäler Am Kupferhammer 4: Gasthaus Kupferhammer

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 35 34 60 34 39 45 39 34 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 10 6 5 6 6 5Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Nikolaus (Lauenstein) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Ludwigsstadt) Kategorie:Weiler im Landkreis Kronach