Friedrich Kühne (* 24. April 1870 in Schnobolin, Mähren, Österreich-Ungarn als Franz Michna; † 13. Oktober 1958 in Berlin) war ein österreichisch-deutscher Schauspieler.
Leben Kühne kam 1893 zum Theater und zog zunächst mit Wanderbühnen durch Europa. Dabei spielte er auf Bühnen in Hamburg, Wien (1896), Bremen, Prag, Innsbruck, Salzburg, Linz und Brünn. Ab 1907 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin, dem er bis zu seinem Tod treu blieb. Kühne übte typischerweise die Funktion eines Chargen aus. Von 1913 war er auch in zahlreichen, meist kleineren Filmrollen zu sehen.
Friedrich Kühne starb im Oktober 1958 im Alter von 88 Jahren in Berlin. Zum Zeitpunkt seines Todes war er das älteste Ensemblemitglied des Deutschen Theaters.Hamburger Abendblatt. Montag, 20. Oktober 1958. S. 11. Abgerufen am 17. November 2019. Beigesetzt wurde er auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Berlin-Westend. Das Grab ist nicht erhalten.Friedrich Kühne. Schauspieler. Kurzbiografie auf http://www.berlin.friedparks.de/. Abgerufen am 17. November 2019.
Filmografie 1913: Der Shylock von Krakau 1913: Die Insel der Seligen 1913: Heimat und Fremde 1914: Der Hund von Baskerville, 1. Teil 1914: Der Hund von Baskerville, 2. Teil: Das einsame Haus 1914: Detektiv Braun 1914: Die Geschichte der stillen Mühle 1914: Selbstgerichtet oder Die gelbe Fratze 1915: Das dunkle Schloß 1915: Die Sage vom Hund von Baskerville 1915: Der Hund von Baskerville, III. Teil: Das unheimliche Zimmer 1915: Der Hund von Baskerville, IV. Teil: Der geheimnisvolle Hund 1915: Der Fund im Neubau 1916: Des Nächsten Weib 1916: Die aus dem Jenseits kam. Erlebnisse des Dr. Palmerston, 1. Teil 1916: Die Frau im Spiegel. Zweites Erlebnis des Dr. Palmerston 1916: Hoffmanns Erzählungen 1916: Peter Lump 1916: Seine letzte Maske 1916: Zirkusblut 1916/17: Homunculus (6 Teile) 1917: Die roten Schuhe 1917: Die Verworfenen 1917: Wenn der Wolf kommt 1917: Die Memoiren des Satans, 1. Teil: Dr. Mors 1917: Die Memoiren des Satans, 2. Teil: Fanatiker des Lebens 1918: Die Memoiren des Satans, 3. Teil: Der Fluchbeladene 1918: Die Memoiren des Satans, 4. Teil: Der Sturz der Menschheit 1918: Mouchy 1918: …um eine Stunde Glück 1918: Alraune, die Henkerstochter, genannt die rote Hanne 1918: Das Mädchen aus der Opiumhöhle 1918: Das große Opfer 1918: Der Gast aus der vierten Dimension 1918: Der Gefangene von Dahomey 1918: Der Weg der Erlösung 1918: Ferdinand Lassalle – Des Volkstribunen Glück und Ende 1919: Opium 1919: Der Peitschenhieb 1919: Das Narrenschloß 1919: Veritas vincit 1919: Flimmersterne 1919: Der Seelenverkäufer 1919: Der Tintenfischklub 1919: Die Hexe von Norderoog 1919: Die Schreckensnacht im Irrenhaus Ivoy 1919: Die Sumpfhanne 1919: Galeotto, der große Kuppler 1919: Gepeitscht 1919: Hang Lu oder: Der verhängnisvolle Schmuck 1919: Nachtasyl 1919: Taumel 1919: Tscherkessenblut 1919: Wenn Columbine winkt 1919/20: Die Spinnen (2 Teile) 1919/20: Lepain, der König der Verbrecher. 3. Teil 1919/20: Lepain, der König der Verbrecher. 4. Teil 1920: Das Lied der Puszta 1920: Anna Boleyn 1920: Das Frauenhaus von Brescia 1920: Das Wüstengrab 1920: Der Hund von Baskerville, 5. Teil: Dr. Macdonalds Sanatorium 1920: Der Hund von Baskerville, 6. Teil: Das Haus ohne Fenster 1920: Die Tophar-Mumie 1920: Die Verschleierte 1920: Judith Trachtenberg 1921: Die Bettlerprinzessin 1921: Danton 1921: Der Schatz der Azteken 1921: Der Schrecken der roten Mühle 1921: Die schwarze Pantherin 1921: Haschisch, das Paradies der Hölle 1921: Klub der Einäugigen 1921: Lady Hamilton 1921: Kinder der Finsternis, 1. Teil: Der Mann aus Neapel 1922: Kinder der Finsternis, 2. Teil: Kämpfende Welten 1922: Sterbende Völker, 1. Teil: Heimat in Not 1922: Sterbende Völker, 2. Teil: Brennendes Meer 1922: Das Logierhaus für Gentlemen 1922: Othello 1922: Die sterbende Stadt 1922: Das Weib des Pharao 1922: Die Gezeichneten 1922: Bigamie 1922: Das Testament des Ive Sievers 1922: Der falsche Dimitry 1922: Der Graf von Essex 1922: Lola Montez, die Tänzerin des Königs 1922: Luise Millerin 1922/1923: Tingeltangel 1923: Abenteuer einer Nacht 1923: Das unbekannte Morgen 1923: Der Mann mit der eisernen Maske 1923: Die brennende Kugel 1923: „Said“. Ein Volk in Ketten 1924: Miss Marys Weltreise 1924: Carlos und Elisabeth 1924: Auf Befehl der Pompadour 1924: Das goldene Kalb 1924: Die sterbende Erde 1924: Prater 1925: Lebende Buddhas 1925: Der Mann auf dem Kometen 1925: Götz von Berlichingen zubenannt mit der eisernen Hand 1927: Lützows wilde verwegene Jagd 1927: Dr. Bessels Verwandlung 1930: Das Flötenkonzert von Sans-souci 1932: Teilnehmer antwortet nicht 1937: Die Fledermaus 1947: Wozzeck 1952: Karriere in Paris 1952: Frauenschicksale 1953: Anna Susanna 1956: Die Millionen der Yvette 1957: Das Stacheltier: Das Gesellschaftsspiel – Eine unglaubliche Geschichte oder?
Theater 1948: Konstantin Trenjow: Ljubow Jaworaja – Regie: Hans Rodenberg (Haus der Kultur der Sowjetunion) 1949: Friedrich Wolf: Tai Yang erwacht (Großvater) – Regie: Wolfgang Langhoff (Deutsches Theater Berlin) 1951: Johann Wolfgang von Goethe: Egmont (Ruysum) – Regie: Wolfgang Langhoff (Deutsches Theater Berlin) 1955: Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil (Bettler) – Regie: Wolfgang Langhoff (Deutsches Theater Berlin)
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 507 f.
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