150px|mini|Logo der Onlinepräsenz mini|Ehemaliges Verlagshaus in der Holzhofallee mini|Echo-Zeitungen mini|Darmstädter Straßenbahn mit Darmstädter-Echo-Werbung Das Darmstädter Echo ist eine Regionalzeitung für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Sie wird von der Echo Zeitungen GmbH verlegt und ist damit Teil des Medienkonzerns VRM. Die Zeitung erscheint im Rheinischen Format.

Geschichte Das Darmstädter Echo war in der durch den Luftangriff schwer zerstörten Stadt die erste publizistische Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre erste Ausgabe erschien am 21. November 1945. Der politisch unbescholtene Schriftsteller Johann Sebastian Dang und der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgte Publizist Paul Rodemann hatten zuvor von der amerikanischen Verwaltung die Lizenz zur Herausgabe einer politisch unabhängigen Zeitung erhalten. Rodemann holte zum Aufbau den Druckereifachmann Max Bach als Betriebsleiter hinzu. 1947 wurde Hans J. Reinowski dritter Lizenznehmer. Er baute in den folgenden Jahren die Redaktion als Herausgeber auf, Max Bach wurde 1949 Gesellschafter, später Geschäftsführer des Verlags und der Druckerei.

Das Verlagshaus kaufte 1986 den angeschlagenen Zeitungskonkurrenten auf, das Darmstädter Tagblatt, welches zu dieser Zeit die drittälteste deutsche Zeitung war. Seitdem ist Darmstadt Einzeitungskreis.

Chefredakteur war zunächst Hans J. Reinowski. Ihm folgte als Chefredakteur Kurt W. Reinhold. Er war zunächst Chef vom Dienst und stellvertretender Chefredakteur und ab 1970 Chefredakteur. Seit 1965 gehörte Reinhold zu den Gesellschaftern der Zeitung; 1986 schied er aus. Sein Nachfolger als Chefredakteur wurde sein langjähriger Stellvertreter Roland Hof. Von Juni 2005 bis November 2012 war Jörg Riebartsch Chefredakteur. Er verließ am 7. November 2012 das Unternehmen. Michael Horn – bereits seit August 2007 stellvertretender Chefredakteur – wurde sein Nachfolger. Nach der Übernahme der Echo-Zeitungen durch die VRM wurde er im August 2015 durch Lars Hennemann aus dem Haus VRM abgelöst.

Durchsuchung wegen eines Online-Kommentars Im Juni 2014 erwirkte die Darmstädter Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss gegen das Verlagsgebäude, um die Identität eines Nutzers zu ermitteln, der einen anscheinend verunglimpfenden Kommentar über leitende Angestellte des Mühltaler Amts auf der Website des Echos veröffentlicht hatte. Nachdem Hans-Peter Bach die Daten herausgegeben hatte, um eine Mitnahme der entsprechenden Computer, welche für den Zeitungsbetrieb unerlässlich waren, zu verhindern, stellten im September 2014 Richter am Landgericht formale Mängel und die daraus resultierende Unrechtmäßigkeit der Durchsuchung fest. Diese hatte zuvor ein bundesweites Medienecho hervorgerufen, da keine Verhältnismäßigkeit für diesen Eingriff in die Freiheit der Presse gegeben schien.

Auflage Das Darmstädter Echo hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Sie beträgt gegenwärtig Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei Prozent.

Die Gesamtauflage aller Echo-Zeitungen ist ebenfalls rückläufig. Sie beträgt gegenwärtig Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei Prozent.

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