mini|Loogfels Nr. 101
Der Loogfels Nr. 101, im Volksmund auch Nonnenbrunz genannt, ist ein in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz als Einzeldenkmal eingetragener Loogfels. Solche Felsen wurden mit Einkerbungen versehen, beispielsweise mit Wappen oder Piktogrammen, um eine Grenze zu bezeichnen.
Geographische Lage Der Grenzfels liegt im Pfälzerwald an der Gemarkungsgrenze zwischen Deidesheim und Lindenberg (Pfalz), ca. 600 m nordwestlich des Lambrechter Stadtteils Karl-Rauch-Siedlung. Der Stein ist auf einer Höhe von Höhe und Lage Loogfelsens Nr. 101 auf am oberen Ende des Dörrentals gelegen, etwas unterhalb eines alten Wegs, der sich in einem schlechten Zustand befindet. Etwa 125 m weiter südwestlich befindet sich ein weiterer Loogfels, mit der Nummer 102.
Der Dreimark-Loogfels Nr. 101 bezeichnete einst die Grenze zwischen Deidesheim, Grevenhausen, die zum Hochstift Speyer gehörten, sowie Lindenberg (Herrschaft Hirschhorn); die Grenze zwischen Lindenberg und Lambrecht, zu dem Grevenhausen mittlerweile gehört, verläuft heute dagegen ein wenig weiter westlich.
Bezeichnungen mini|Die Endmarke „AMEN“, das Kürzel GH, sowie der Buchstabe Q Der Loogfels wurde 1545 erstmals erwähnt, auf diesem sind folgende Zeichen eingelassen:Karn, Mertzenich (1995). Die Zahl 101 ist eine Deidesheimer Grenzsteinnummer Das um einen kleinen Querbalken erweiterte Kreuz ist das Deidesheimer Waldloogzeichen Das Kürzel „GH“ steht für Grevenhausen Die Hirschstange steht für Hirschhorn-Lindenberg Der Buchstabe „Q“ ist ein Nummerierungszeichen AMEN ist eine Endmarke 1818 ist eine Jahreszahl
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Kulturdenkmal in Deidesheim Kategorie:Geographie (Deidesheim) Kategorie:Geographie (Lambrecht (Pfalz)) Kategorie:Lindenberg (Pfalz) Kategorie:Grenzstein