Heinrich Kihn (* 30. April 1833 in Michelbach; † 30. Januar 1912 in Würzburg) war ein deutscher katholischer Priester und Theologe.
Leben Kihn absolvierte das Gymnasium Aschaffenburg, studierte ab 1853 Philosophie am Lyzeum Aschaffenburg, dann Theologie und Philologie an der Universität Würzburg. Seine Priesterweihe erfolgte 1857 Priester. Ab 1859 war er Lehrer in Hammelburg, dann in Eichstätt, bevor er 1866 zum Dr. theol. promoviert wurde. Er erhielt 1874 eine Stelle als außerordentlicher Professor für Patrologie, theologische Einleitungswissenschaft und Hermeneutik, bevor er von 1879 bis 1904 die Stelle als ordentlicher Professor für Kirchenrecht an der Universität Würzburg innehatte.
Kihn wurde 1894 päpstlicher Hausprälat und ab 1904 Domdekan am Würzburger Dom.
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Walhalla Würzburg sowie Ehrenmitglied der KDStV Markomannia Würzburg und KStV Normannia Würzburg.
Schriften (Auswahl) Weg zur Weisheit. Andachtsbuch für Studirende und Gebildete. Eichstätt 1870. Theodor von Mopsuestia und Junilius Africanus als Exegeten. Nebst einer kritischen Textausgabe von des letzteren Instituta regularia divinae legis. Freiburg im Breisgau 1880 Der Ursprung des Briefes an Diognet. Freiburg im Breisgau 1882. Encyklopädie und Methodologie der Theologie. Freiburg im Breisgau 1892.
Literatur
Weblinks
Nachlass
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