Kröglitzen (oberfränkisch: Di GreegledsnE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „di grēgledsn“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Kröglitzen liegt in der Gemarkung Limmersdorf I.

Geographie Die Einöde liegt am Fuße der bewaldeten Anhöhe Zaunberg (, 0,5 km südwestlich). Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße KU 7 (0,4 km nordwestlich), die südlich nach Kleetzhöfe bzw. nördlich an Poppenleithen vorbei zur Anschlussstelle 22 der Bundesautobahn 70 verläuft.

Geschichte Der Ort wurde im Zinsbuch der Förtsch von 1526 als „Kroglitzen“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem ursprünglichen Flurnamen liegt der Berufs- oder Familienname Krogler (Krugmacher) zugrunde.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 84f.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kröglitzen ein Anwesen. Das Hochgericht sowie die Grundherrschaft über das Gut übte das Giech’sche Amt Thurnau aus.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 610.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Patrimonialgericht Thurnau. Mit dem Gemeindeedikt wurde Kröglitzen 1812 dem Steuerdistrikt Limmersdorf und 1818 der Ruralgemeinde Berndorf zugewiesen. 1930 wurde Kröglitzen nach Limmersdorf umgemeindet.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 762. Am 1. Mai 1978 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Thurnau eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 4 6 4 6 3 5 6 5 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Limmersdorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Thurnau Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1526