Klaus Czeguhn (* 15. Juli 1935 in Meiningen; † 12. Dezember 2025) war ein deutscher Maschinenbauingenieur und Manager. In den 1990er-Jahren war er Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).
Leben Klaus Czeguhn studierte von 1954 bis 1961 Maschinenbau, zunächst am Balthasar-Neumann-Polytechnikum Würzburg, danach an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Er begann seine berufliche Laufbahn bei der Badischen Maschinenfabrik in Karlsruhe, kehrte aber nach einem Jahr an die Technische Hochschule zurück, an der er 1967 promovierte und noch ein weiteres Jahr als Akademischer Rat tätig war. 1969 wechselte er zur Mannesmann AG, wo er zunächst die Position des Leiters der Abteilung Technik und technische Akquisition bekleidete und später in den Vorstand wechselte. Sein Spezialgebiet war die Materialflusstechnik.
1989 wurde Klaus Czeguhn als Schatzmeister in das Präsidium des Vereins Deutscher Ingenieure berufen. Von 1992 bis 1994 war er Präsident des VDI und gleichzeitig Vorsitzender des Präsidialausschusses Öffentlichkeitsarbeit. Während seiner Amtszeit wurde das VDI-Denkmal in Alexisbad enthüllt. In den Jahren 1989 bis 1993 war er Mitglied und Vorsitzender des Herausgeberbeirats für VDI-Publikationen des VDI-Verlags.
Die Fakultät Maschinenbau der Universität Dortmund verlieh Klaus Czeguhn 1994 die Würde eines Doktoringenieurs ehrenhalber. Der VDI ernannte ihn 1997 zu seinem Ehrenmitglied.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Mannesmann) Kategorie:VDI-Präsident Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dortmund Kategorie:Maschinenbauingenieur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann