Karl Ludwig Reppert (auch Carl Ludwig Reppert; * 10. Dezember 1882 in Friedrichsthal;Geburtsregister Nr. 225/1882 des Standesamts FriedrichsthalEintrag bei geneanet.org † 1968Kösener Corpslisten 1971, 106, 727) war ein deutscher Jurist und Ministerialbeamter.

Werdegang Karl Ludwig Reppert studierte nach dem Abitur im Jahre 1903 Rechtswissenschaften in München, Tübingen und Bonn. Er war Mitglied des Corps Franconia München (seit 1904) und des Corps Suevia Tübingen (seit 1905).Kösener Corpslisten 1960, 106, 727, 129, 655 Nach den beiden Staatsexamina war er zunächst Gerichtsassessor und kam als Regierungsassessor zur Bezirksregierung Hildesheim. Hier wurde er Regierungsrat und im November 1925 zum Oberpräsidium Hannover versetzt. Karl Ludwig Reppert trat zum 1. März 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.489.541).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34491382

Er verließ das Oberpräsidium als Oberregierungsrat und wurde am 1. Februar 1935 Verwaltungsgerichtsdirektor in Breslau. Auf Empfehlung des Gauleiters Josef Wagner wurde er vom Chef der deutschen Ordnungspolizei Kurt Daluege zur Dienstleistung in das Polizeirechtsreferat im Reichsinnenministerium einberufen. Im Amt Verwaltung und Recht war Reppert Ministerialrat. Im Jahre 1945 war er über Monate stellvertretender Landrat in Arnsberg, wurde im April verhaftet und bis April 1946 in Velen interniert. Über seinen weiteren Lebensweg gibt die Quellenlage keinen Aufschluss.

Literatur Joachim Lilla: Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918-1945/46). Biographisches Handbuch, Münster, Aschendorff Verlag, 2004, S. 248, ISBN 978-3-402-06799-4.

Weblinks Karl Ludwig Reppert Kurzbiografie im Internet-Portal „Westfälische Geschichte“

Einzelnachweise

Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Ministerialrat (NS-Staat) Kategorie:Beamter (Preußen) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1968 Kategorie:Mann