|} mini|links|Knotenbahnhof Chateau-du-Loir, 1900er-Jahre. Blickrichtung Tours gen Osten.
Die Bahnstrecke Tours–Le Mans ist eine doppelgleisige, normalspurige Eisenbahnstrecke im Nordwesten Frankreichs. Sie verbindet die Hauptstadt des Départements Indre-et-Loire Tours mit der etwa gleich großen Stadt Le Mans, Hauptstadt des Départements Sarthe. Die Strecke ging 1858 in Betrieb und ist mit Ausnahme des Abschnitts vom Abzweig zum Rangierbahnhof Le Mans-Triage bis zum Streckenende in Le Mans nach wie vor nicht elektrifiziert.
Geschichte Die Strecke wurde am 17. August 1853 für die Compagnie du chemin de fer de Paris à Orléans (PO) konzessioniertDécret Impérial vom 17. August 1853 in: Bulletin des lois de la République française. Paris 1853, Seite 412–413. und am 19. Juli 1858 in ganzer Länge eingleisig eröffnet.Gustav Stürmer: Tabelle Geschichtestafel der Französischen Eisenbahnen. In: Geschichte der Eisenbahnen, Band 1, E. S. Mittler & Sohn 1872, Seite 141 Das Terrain war unkompliziert mit einer Trasse zu versehen, weil flach und nur mit wenigen Kunstbauwerken auszustatten. 1867 konnte auf den ersten 13 km das zweite Gleis in Betrieb genommen werden. Während des Ersten Weltkriegs folgten weitere Abschnitte, zum Teil mit Hilfe von Material von amerikanischen Truppen „rückgebauter“ anderer Strecken. Erst im November 1939 war die Strecke vollständig doppelgleisig befahrbar. Die Kilometrierung wird vom Bahnhof Paris-Austerlitz fortgesetzt.Ligne Tours - Le Mans, auf Infrastructure ferroviaire française.
+ Zweigleisiger Ausbau Datum Abschnitt 1867 Tours–Mettray 3. April 1916 Arnage–Le Mans 1918 Château-du-Loir–Aubigné 1919 Dissay-sous-Courcillon–Château-du-Loir 1923 Mettray–Saint-Antoine-du-Rocher November 1939 Saint-Antoine-du-Rocher–Dissay-sous-Courcillon November 1939 Aubigné–Arnage
Einzelnachweise
Kategorie:Bahnstrecke in Centre-Val de Loire Kategorie:Bahnstrecke in Pays de la Loire