Nadine Petra Katarina Shah (* 16. Januar 1986 in Whitburn (Tyne and Wear), England) ist eine britische Pop-Sängerin, Songwriterin und Musikerin (Gitarre, Klavier). Ihre Musik wird häufig mit der von PJ Harvey, Nick Cave und Marianne Faithfull verglichen.
Biografie Die Tochter einer Engländerin mit norwegischen Vorfahren und eines Pakistani wurde in Nordostengland geboren. Nadine Shah studierte KunstAnke Behlert. Feministische Küchengeschichten. In: Deutschlandfunk. Vom 23.08.2020 und begann ihre musikalische Karriere im Teenager-Alter als Jazz-Sängerin in London. Bei Auftritten in Londoner Clubs mit eigenen Songs lernte Shah ihren späteren Manager Ben Hillier kennen.
Nach zwei EPs erschien 2012 ihr Debütalbum Love Your Dum and Mad, produziert von Ben Hillier. Thematisiert werden in dem Album die dunklen Seiten der Liebe. Musikalisch umgesetzt werden die Texte mit Gitarren, Klavier, Schlagzeug und Gesang. Das Album ist zwei Freunden gewidmet, die Selbstmord begingen.
Das zweite Album Fast Food kam im April 2015 auf den Markt. Davor war Shah als Gastmusikerin am Album Shedding Skin von Ghostpoet beteiligt.
Das dritte Album Holiday Destination, wie die Alben davor von Hillier produziert, erschien im August 2017. Shah verarbeitet in den Liedern ihre multikulturelle Identität und spricht politische Themen an.Nadine Shah. In: Laut. Biografie. Es war für den Mercury Prize 2018 nominiert und wurde bei den AIM Awards zum „Independent Album of the Year“ ausgezeichnet.
Am 26. Juni 2020 wurde das vierte Studioalbum Kitchen Sink veröffentlicht, das positive Kritiken erhielt. Inhaltlich werden auf dem Album Sexismus und Geschlechterklischees aufgegriffen.
2025 war sie gemeinsam mit Nai Barghouti, Brian Eno, Neneh Cherry, Celeste und Mabel als Together for Palestine auf der Single Lullaby zu hören, die Platz 5 der britischen Single-Charts erreichte. Der englischsprachige Teil des Liedtextes wurde von Peter Gabriel geschrieben.
Mit ihrer Musik möchte sich Nadine Shah laut eigenen Aussagen für die Rechte von Frauen und Minderheiten einsetzen. Abseits der eigenen Musikproduktion plant sie eine Initiative für ältere Künstlerinnen, um ihnen den Wiedereinstieg in die Musikbranche zu erleichtern.
Diskografie Alben 2013: Love Your Dum and Mad 2015: Fast Food 2017: Holiday Destination 2020: Kitchen Sink 2024: Filthy Underneath
EPs 2012: Aching Bones 2013: Dreary Town
Singles 2025: Lullaby (als Teil von Together for Palestine)
Weblinks Offizieller Internetauftritt (englisch)
Nadine Shah auf YouTube
Einzelnachweise John Freeman: On the Rise: Nadine Shah. The Line of Best Fit, 13. November 2012 (englisch) Paul Lester: Nadine Shah (No 1,366). The Guardian, 5. Oktober 2012 (englisch) Nadine Shah auf laut.de Christoph Reimann: „Ich will, dass ältere Musikerinnen sichtbar werden“. Deutschlandfunk, 27. Juni 2020
Kategorie:Popsänger Kategorie:Songwriter Kategorie:Engländer Kategorie:Brite Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau