Die Victory Internationals waren eine Serie internationaler Rugby-Union-Spiele, die von Januar 1945 bis April 1946 zur Feier des Sieges im Zweiten Weltkrieg zwischen Teams aus Großbritannien, Irland, Frankreich und Neuseeland ausgetragen wurden.

Geschichte Während des Zweiten Weltkriegs waren sämtliche internationalen Spiele ausgesetzt worden, mit Ausnahme einiger Partien zwischen dem Deutschen Reich, Italien und Rumänien. Kurz vor Kriegsbeginn war Frankreich im Jahr 1939 nach einer siebenjährigen Unterbrechung wieder zum internationalen Turnier der vier britischen Home Nations (den heutigen Six Nations) zugelassen worden, doch das nächste Turnier konnte erst 1947 ausgetragen werden. Als Überbrückung bis zur Wiederaufnahme der traditionellen Turnierserie und als Zeichen der Wertschätzung an die Bevölkerung fanden 1945 und 1946 insgesamt 22 Begegnungen zwischen internationalen Auswahlteams statt. Die beteiligten Verbände erkannten den Partien nicht den vollen offiziellen Status als Test Match zu, da zahlreiche Spieler noch Militärdienst leisteten und deshalb fehlten.

Die Auswahlteams waren Vertreter der Verbände Rugby Football Union (England), Irish Rugby Football Union (Irland) und Scottish Rugby Union (Schottland), die vom spielerischen Niveau her mit den jeweiligen Nationalmannschaften vergleichbar waren. Die Fédération française de rugby (Frankreich) entsandte jeweils das offizielle Nationalteam. Hinzu kamen Teams der britischen Streitkräfte sowie die Kiwis, welche die New Zealand Expeditionary Force vertraten. Auch die New Zealand Rugby Football Union betrachtete diese Spiele nicht als Test Matches, doch die Kiwis erfuhren in ihrer Heimat breite Anerkennung und mehr als die Hälfte der Spieler traten später für die All Blacks an.

Ergebnisse

Einzelnachweise

Kategorie:Rugby-Union-Wettbewerb Kategorie:Rugby 1945 Kategorie:Rugby 1946 Kategorie:Rugby Union (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Rugby Union (Irland) Kategorie:Rugby Union (Frankreich)