Auerhaus ist ein deutsches Filmdrama von Neele Leana Vollmar, basierend auf dem Bestseller-Roman Auerhaus von Bov Bjerg.
Handlung Der Bauerssohn Frieder steht kurz vor dem Abitur und versucht sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Er wird gefunden, gerettet und landet in der Psychiatrie. Sein Schulkollege Höppner besucht ihn dort, aber eigentlich weniger, weil ihm Frieder so am Herzen liegt, sondern weil er jemanden braucht, der seine Hausaufgaben macht.
Frieder darf die Psychiatrie verlassen und gründet gemeinsam mit Höppner und zwei weiteren Mitschülerinnen, Höppners Freundin Vera und der Außenseiterin Cäcilia, eine Wohngemeinschaft im Auerhaus.
Was erst nach einer guten Idee aussah, bringt zahlreiche Probleme mit sich. Frieder ist mit seinen Depressionen wie eine tickende Zeitbombe. Höppners Beziehung zu seiner Freundin gestaltet sich schwieriger als gedacht und sein Plan, sich vor der Musterung zu drücken, funktioniert ebenfalls nicht.
Der Film endet, wie es dem Zuschauer schon im Prolog verraten wurde: Frieder bringt sich doch noch um, tröstet aber in einem Abschiedsbrief seine Mitbewohner.
Produktion Der Film wurde produziert von der Pantaleon Films GmbH und der Warner Bros. Film Productions Germany. Die Produktion des Films wurde gefördert von BKM, Deutscher Filmförderfonds, FFA Filmförderungsanstalt und der Film- und Medienstiftung NRW.
Der Film wurde 2019 an insgesamt 30 Drehtagen in Hessen und Nordrhein-Westfalen gedreht.
In den Kinos in Deutschland startete der Film am 5. Dezember 2019, einen Tag später in Österreich.
Rezeption Die FBW zeichnete den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus:
Das Lexikon des internationalen Films lobt die Umsetzung der Romanvorlage:
Die Welt äußert harsche Kritik an den Abweichungen zum Buch:
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2019 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Suizid im Film Kategorie:Film mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“