Untere Culm (amtlich: Culm untere) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mistelgau im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Untere Culm liegt in der Gemarkung Creez.
Geografie Der Weiler liegt am Kaltenbrunnen, dem rechten Oberlauf der Weides, die ein linker Zufluss der Truppach ist, und am Lenzbrunnen, der dort als linker Zufluss in den Kaltenbrunnen mündet. Im Westen erhebt sich die Kulmleite () und im Osten der Schobertsberg (). Ein Anliegerweg führt nach Obere Culm (0,3 km südwestlich) bzw. nach Hundshof (0,2 km nordöstlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Untere Culm aus zwei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Pfarrei Mistelbach war Grundherr der beiden Halbhöfe.R. Winkler: Bayreuth, S. 348.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Untere Culm dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Pettendorf und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Schobertsreuth zugewiesen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Umgemeindung nach Creez.R. Winkler: Bayreuth, S. 467f. Am 1. April 1971 wurde Untere Culm im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Mistelgau eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 11 19 22 19 15 6 5 5 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 3 3 3 1 1 3Quelle
Religion Untere Culm ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Mistelgau) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Mistelgau Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth