Lenz ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mistelgau im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).
Geografie Südlich des Weilers grenzt der Glashüttener Forst an, der mit seinen Erhebungen zur nördlichen Fränkischen Schweiz gehört. Im Norden und Osten ist der Ort von Acker- und Grünland der Landschaft Hummelgau umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schobertsreuth (0,5 km nördlich) bzw. an Voitsreuth vorbei nach Gubitzmoos (0,9 km südöstlich).
Geschichte Lenz gehörte zur Realgemeinde Schobertsreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Das Hofkastenamt Bayreuth war Grundherr des Gütleins mit Schenkstatt.R. Winkler: Bayreuth, S. 372.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Lenz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Pettendorf und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Schobertsreuth zugewiesen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 erfolgte die Umgemeindung nach Creez.R. Winkler: Bayreuth, S. 467f. Am 1. April 1971 wurde Lenz im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Mistelgau eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 7 17 21 18 29 21 18 18HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 3 3 3 3 3 4Quelle
Religion Lenz ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Mistelgau) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Mistelgau Kategorie:Weiler im Landkreis Bayreuth