Paul Kemetter (* 15. August 1898 in Wien; † 30. April 1983 ebenda) war ein österreichischer Tontechniker.
Leben und Wirken Paul Kemetter war der Sohn des späteren Reichsratsabgeordneten August Maria Kemetter (1866–1945) und dessen Frau Paula Raubal. Kemetter beendete ein Ingenieursstudium (Abschluss: Diplomingenieur) und arbeitete anschließend zunächst in nicht-filmischen Bereichen; 1931 war er Elektroingenieur in Wien-Penzing. Erst ab Mitte der 1930er Jahre ist er, beginnend mit der Arbeit für kleine Wiener Produktionsfirmen, als Tontechniker beim Film nachzuweisen. In diesem Gewerbe blieb er gut zwei Dekaden aktiv. In jenen Jahren betreute Kemetter, nur unterbrochen vom Zweiten Weltkrieg und der frühen Nachkriegszeit, mehrfach Inszenierungen von E. W. Emo. Als Regisseur Emo 1957 mit dem Lustspiel Wenn die Bombe platzt seine Filmkarriere beendete, zog sich auch der nahezu gleichaltrige Kemetter aus dem Filmgeschäft zurück. Was er seine verbleibenden 25 Lebensjahren tat, ist derzeit nicht bekannt. Paul Kemetter starb am letzten Apriltag 1983 und wurde am 9. Mai 1983 in Wien-Hietzing bestattet.
Filmografie 1936: Seine Tochter ist der Peter 1936: Fräulein Lilli 1937: Die unentschuldigte Stunde 1937: Ich möcht’ so gern mit Dir allein sein (Millionäre) 1937: Die verschwundene Frau 1937: Florentine 1938: 13 Stühle 1938: Der Optimist 1939: Das Abenteuer geht weiter 1939: Grenzfeuer 1939: Unsterblicher Walzer 1939: Hochzeitsreise zu dritt 1952: Der Obersteiger 1953: Fräulein Casanova 1956: Bademeister Spargel 1956: Pulverschnee nach Übersee 1956: Hengst Maestoso Austria 1956: Die Magd von Heiligenblut 1956: August der Halbstarke 1957: Der König der Bernina 1957: Die Lindenwirtin vom Donaustrand 1957: Wenn die Bombe platzt
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Einzelnachweise
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