mini|Das Klausmarbacher Viadukt mini|Von unten sind die beiden Bauphasen der Brücke gut erkennbar Das Klausmarbacher Viadukt ist eine ehemalige Eisenbahnbrücke bei Burghaun im Landkreis Fulda in Hessen.
Konstruktion Es handelt sich um eine 32 Meter hohe Sandsteingewölbebrücke, die in fünf jeweils 18 Meter breiten Bögen nördlich von Burghaun und westlich der Kleinsiedlung Klausmarbach ein Tal überspannt. 1938 wurde die Brücke durch ein sandsteinverblendetes Betonbauwerk verbreitert, das direkt an den Bestand angesetzt wurde.
Geschichte Das Viadukt wurde 1906 im Zuge der Eisenbahnstrecke Hünfeld–Wenigentaft-Mansbach errichtet. In den 1930er Jahren gab es Pläne, die Strecke zweigleisig auszubauen um die Bahnstrecke Bebra–Fulda zu entlasten. Als einzige bauliche Maßnahme zur Herstellung der Zweigleisigkeit wurde das Klausmarbacher Viadukt verbreitert. Nach Einstellung des Eisenbahnverkehrs im Jahr 1991 wurden die Gleise abgebaut. 2005 wurde auf der ehemaligen Bahntrasse der Kegelspiel-Radweg errichtet, der auch das Klausmarbacher Viadukt nutzt. Ein auf der Brücke verbliebenes Stück Gleis und eine Infotafel erinnern an die Geschichte und frühere Nutzung des Bauwerkes.
Weblinks
Der Klausmarbacher Viadukt auf bahntrassenradwege.de
Kategorie:Eisenbahnbrücke in Hessen Kategorie:Erbaut 1906 Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Fulda Kategorie:Bauwerk in Burghaun Kategorie:Bogenbrücke Kategorie:Bauwerk aus Sandstein Kategorie:Fußgängerbrücke in Hessen Kategorie:Kulturdenkmal in Burghaun