Zeng ist ein in Thüringen seit 1296Joh. Wolf: Abschriften von Urkunden des Klosters Anrode. Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Einrichtung Magdeburg. 1814. Signatur Cop., Nr. 1539e II. nachgewiesener Familienname.
Der Name kommt von Czenge bzw. Cenge aus dem mittelhochdeutschen Sprachraum, dem Thüringischen. Daraus entwickelten sich vom Spätmittelalter bis circa 1900 die Schreibweisen Zengen, ZengeFriedrich Bernhard von Hagke: Urkundliche Nachrichten über die Städte, Dörfer und Güter des Kreises Weißensee: Beitrag zum Codex Thuringiae Diplomaticus 1854 bis ZengHermann Gutbier: Zur Geschichte des Kreises Langensalza, Heft 4, Flarchheim. Das Adelsgeschlecht von Zengen bzw. von Zenge ist zwischen 1450 und 1800 belegt.Friderich Rudolphi: Gotha Diplomatica. Anderer Theil Fürstlicher Sachsen-Gothaischen Historien Beschreibung. 1717.Hans-Jürgen Lehmann: Hallungen, Verlag Rockstuhl ISBN 978-3-95966-029-7 Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren der Name und seine Varianten vorrangig in Nord- und Zentralthüringen verbreitet. Heute reicht der Name in Deutschland bis Sachsen und Sachsen-Anhalt und ist in den USA durch Emigranten des 19. Jh. zu finden.
Namensträger Georg Friedrich Adolph von Zeng (1752–1829)Genealogisches und Staats-Handbuch Bd. 65, Frankfurt a. M. Druck und Verlag Johann Friedrich Wenner 1827, Kammerherr, Oberforst- und Wildmeister am Sächsischen Hof Sächsisches Staatsarchiv: 10006 Oberhofmarschallamt, Nr. L 04, Nr. Z03 Claus Zeng (* 1964), deutscher Jurist und Richter am Bundesgerichtshof
Einzelnachweise
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