right|Logo des IIHF European Champions Cup Der IIHF European Champions Cup 2006 der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF war die zweite Austragung des als Nachfolger der European Hockey League geltenden Wettbewerbs. Er wurde vom 5. bis 8. Januar 2006 in der Eissportarena im russischen Sankt Petersburg ausgetragen.

Für den IIHF European Champions Cup waren Vertreter aus den sechs besten europäischen Nationen nach der IIHF-Weltrangliste 2005 qualifiziert. Die teilnehmenden Mannschaften kamen aus Schweden, Tschechien, der Slowakei, Russland, Finnland und der Schweiz. Mannschaften aus Deutschland und Österreich hatten sich aufgrund des schlechten Abschneidens der Nationalmannschaft nicht qualifiziert. Im IIHF Continental Cup konnten die Meister und weitere eingeladene Mannschaften der anderen europäischen Ligen teilnehmen.

Insgesamt besuchten 34.300 Zuschauer die Spiele.

Gruppenphase In der Vorrunde spielten jeweils drei Mannschaften in zwei Gruppen um den Finaleinzug.

Ragulin Division In der Ragulin Division – benannt nach dem ehemaligen sowjetischen Spieler Alexander Pawlowitsch Ragulin – setzte sich der finnische Vertreter Kärpät Oulu mit Siegen über die Konkurrenten HC Davos und Frölunda HC durch und erreichte wie bereits im Vorjahr das Finale.

Pl. Sp S U N Tore Punkte 1. Kärpät Oulu 2 2 0 0 6:1 6 2. HC Davos 2 1 0 1 7:5 3 3. Frölunda HC 2 0 0 2 2:9 0

Hlinka Division Die Hlinka Division – benannt nach dem ehemaligen tschechoslowakischen Spieler und Trainer Ivan Hlinka – sah den russischen Vertreter HK Dynamo Moskau mit zwei Siegen souverän das Finale erreichen. Die Mannschaft aus der russischen Hauptstadt setzte sich mit Siegen über den HC Slovan Bratislava aus der Slowakei und den HC Moeller Pardubice aus Tschechien souverän durch.

Pl. Sp S U N Tore Punkte 1. HK Dynamo Moskau 2 2 0 0 8:2 6 2. HC Moeller Pardubice 2 1 0 1 3:5 3 3. HC Slovan Bratislava 2 0 0 2 1:5 0

Finale In einem umkämpften Finale kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Gruppensieger aus Moskau und Oulu, das Moskau im Penaltyschießen mit 5:4 für sich entschied und somit die Nachfolge des Ligakonkurrenten HK Awangard Omsk antrat, der im Vorjahr die erste Austragung des Wettbewerbs gewonnen hatte.

Statistik Beste Scorer Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Vorlagen, Pkt = Punkte, +/- = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM Michail Hrabouski Moskau 3 4 4 8 +3 4 Maxim Suschinski Moskau 3 2 6 8 +2 2 Alexander Charitonow Moskau 3 1 4 5 +3 6 Jari Viuhkola Oulu 3 1 4 5 −2 6 Mika Pyörälä Oulu 3 2 2 4 −2 2 Landon Wilson Davos 2 2 1 3 +1 4 Brett Hauer Davos 2 1 2 3 +1 4 Reto von Arx Davos 2 1 2 3 ±0 6 Igor Mirnow Moskau 3 1 2 3 +4 8 Ilkka Mikkola Oulu 3 0 3 3 +3 2 Ari Vallin Oulu 3 0 3 3 −1 6

Beste Torhüter Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert Spieler Team Sp Min GT SO Sv% GTS Niklas Bäckström Oulu 3 190:00 6 1 94,12 1,89 Ján Lašák Pardubice 2 118:53 4 1 93,33 2,02 Jonas Hiller Davos 2 120:00 5 0 91,23 2,50 Sergei Swjagin Moskau 3 154:03 6 0 88,89 2,34 Pavol Rybár Bratislava 2 120:00 5 0 87,18 2,50

Auszeichnungen Spielertrophäeniihf.com, Best Players selected by the directorate (PDF; 18 kB)

Auszeichnung Spieler Team Wertvollster Spieler Maxim Suschinski HK Dynamo Moskau Bester Torhüter Niklas Bäckström Kärpät Oulu Bester Verteidiger Brett Hauer HC Davos Bester Stürmer Michail Hrabouski HK Dynamo Moskau

All-Star-Teamiihf.com, Media All-Stars (PDF-Datei; 18 kB) Angriff: 20px|HK Dynamo Moskau Maxim Suschinski – 20px|HK Dynamo Moskau Michail Hrabouski – Jari Viuhkola Verteidigung: 20px|HC Davos Brett Hauer – Mikko Lehtonen Tor: Niklas Bäckström

Siegermannschaft European-Champions-Cup-Sieger80px|Logo des HK Dynamo MoskauHK Dynamo Moskau Torhüter: Witali Jeremejew, Oleg Romaschko, Sergei Swjagin

Verteidiger: Dmitri Bykow, Leonid Kanareikin, Jewgeni Koroljow, Denis Kuljasch, Alexander Rjasanzew, Jakow Rylow, Sergei Wyschedkewitsch

Angreifer: Alexander Charitonow, Michail Hrabouski, Dmitri Kasionow, Jegor Michailow, Igor Mirnow, Václav Pletka, Konstantin Romanow, Pavel Rosa, Wadym Schachrajtschuk, Dmitri Schitikow, Alexander Skugarew, Maxim Suschinski, Albert Wischnjakow Cheftrainer: Wladimir Krikunow

Einzelnachweise

Weblinks Übersicht zum Turnier

2006 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 2006