mini|Arthur Aylesworth (1912) Arthur Preston Aylesworth (* 12. August 1883Als Geburtsjahr werden auch 1881 und 1884 genannt. in Apponaug, Rhode Island, USA; † 26. Juni 1946 in Los Angeles, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er trat auch unter dem Namen Arthur Aylsworth auf.
Leben und Werk Arthur Aylesworth wurde in eine militärische Familie geboren. Sein Großvater und sein Vater hatten die United States Military Academy in West Point absolviert. Er selbst war auch zwei Jahre dort, wandte sich dann aber der Schauspielerei zu. In den 1910er und 1920er Jahren war er im Vaudeville, vor allem aber am Theater tätig. Seinen ersten Auftritt am Broadway hatte er 1911 in dem Stück Over Night von Philip Bartholomae und produziert von William A. Brady. Als William A. Brady dieses Stück 1915 verfilmte, spielte Arthur Aylesworth mit. Dies war sein erster und für mehrere Jahre einziger Film. Stattdessen blieb er weiterhin beim Theater. So führt die Internet Broadway Database bis 1933 16 Produktionen mit ihm auf (und für 1942 mit Yankee Point noch eine weitere). Darunter ist mit Kiss Me Quick eine Produktion aus dem Jahr 1913, in der er zusammen mit seiner Frau Sadie Harris auftrat, die er am 20. Juni 1912 geheiratet hatte.
Zum Kino kam Arthur Aylesworth erst Anfang der 1930er Jahre. 1934 erhielt er einen Vertrag bei Warner Bros. Er war ausschließlich in Nebenrollen zu sehen, oft auch uncredited. So kam er in der Zeit von 1934 bis zu seinem Tod 1946 auf über 130 Rollen. Dabei arbeitete er unter vielen der renommiertesten Hollywoodregisseure seiner Zeit wie Michael Curtiz (The Key, British Agent, Mord im Nachtclub, Gesetz der Berge, Goldene Erde Kalifornien, Land der Gottlosen), John Ford (Der junge Mr. Lincoln, Trommeln am Mohawk, Früchte des Zorns), William Dieterle (The Secret Bride, Das Leben des Emile Zola, Blockade), William A. Wellman (Goldfieber in Alaska, Drei Fremdenlegionäre, Roxie Hart, Buffalo Bill, der weiße Indianer), Henry Hathaway (Piraten in Alaska, Treck nach Utah, Zu Hause in Indiana), William Wyler (Der Westerner), Raoul Walsh (Entscheidung in der Sierra), Fritz Lang (Überfall der Ogalalla, Nacht im Hafen), Howard Hawks (Sergeant York) oder Norman Taurog (The Big Broadcast of 1936, Fifty Roads to Town, Toms Abenteuer, Teufelskerle, The Girl Downstairs). Sein letzter Film war Weißer Oleander von Joseph L. Mankiewicz. Der hager wirkende Schauspieler verkörperte mehrfach Richter, Anwälte, Sheriffs oder Offiziere, hin und wieder auch Farmer oder Barkeeper.
Arthur Aylesworth war von 1912 bis zu ihrem Tod 1933 mit der Schauspielerin Sadie Harris verheiratet. Er starb 1946 und wurde im Chapel of the Pines Crematory bestattet.
Synchronisiert wurde Arthur Aylesworth unter anderem von Karl-Maria Steffens, Erich Ebert, Harald Leipnitz und Herbert Weicker.
Filmografie (Auswahl) 1915: Over Night 1934: The Key 1934: The Man With Two Faces 1934: Broadway-Show (Dames) 1934: British Agent 1934: Der Schrecken der Rennbahn (6 Day Bike Rider) 1934: Ein schwerer Junge (The St. Louis Kid) 1934: 1929 – Manhattan N.Y. (Gentlemen Are Born) 1934: Babbitt 1934: The Secret Bride 1934: The Case of the Howling Dog 1935: Die Goldgräber von 1935 (Gold Diggers of 1935) 1935: Man on the Flying Trapeze 1935: Goldfieber in Alaska (Call of the Wild) 1935: The Big Broadcast of 1936 1936: Next Time We Love 1936: Der versteinerte Wald (The Petrified Forest) 1936: Der König vom Pecos (King of the Pecos) 1936: Der Held der Prärie (The Plainsman) 1936: The Plot Thickens 1937: Sandflow 1937: Mord im Nachtclub (Marked Woman) 1937: Gesetz der Berge (Mountain Justice) 1937: Fifty Roads to Town 1937: Das Sklavenschiff (Slave Ship) 1937: I Cover the War 1937: Das Leben des Emile Zola (The Life of Emile Zola) 1937: Frisco-Express (Wells Fargo) 1938: Der Freibeuter von Louisiana (The Buccaneer) 1938: Of Human Hearts 1938: Toms Abenteuer (The Adventures of Tom Sawyer) 1938: Goldene Erde Kalifornien (Gold Is Where You Find It) 1938: Der Testpilot (Test Pilot) 1938: Blockade 1938: Der gejagte Professor (Professor Beware) 1938: Having Wonderful Time 1938: Piraten in Alaska (Spawn of the North) 1938: Teufelskerle (Boys Town) 1938: The Girl Downstairs 1939: King of the Underworld 1939: Jesse James, Mann ohne Gesetz (Jesse James) 1939: Die Abenteuer des Huckleberry Finn (The Adventures of Huckleberry Finn) 1939: Oklahoma Kid (The Oklahoma Kid) 1939: Rache für Alamo (Man of Conquest) 1939: Der junge Mr. Lincoln (Young Mr. Lincoln) 1939: 6000 Enemies 1939: Blondie Takes a Vacation 1939: Drei Fremdenlegionäre (Beau Geste) 1939: Musik fürs Leben (They Shall Have Music) 1939: Frontier Marshal 1939: Nur dem Namen nach (In Name Only) 1939: Weg aus dem Nichts (Dust Be My Destiny) 1939: Trommeln am Mohawk (Drums Along the Mohawk) 1940: Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) 1940: Little Old New York 1940: Granny Get Your Gun 1940: Nordwest-Passage (Northwest Passage) 1940: Women Without Names 1940: Der große Edison (Edison, the Man) 1940: Young People 1940: Treck nach Utah (Brigham Young) 1940: Der Westerner (The Westerner) 1940: Dr. Kildare: Die Heimkehr (Dr. Kildare Goes Home) 1940: Land der Gottlosen (Santa Fe Trail) 1941: Entscheidung in der Sierra (High Sierra) 1941: Überfall der Ogalalla (Western Union) 1941: Sergeant York 1941: Die Rächer von Missouri (Bad Men of Missouri) 1941: Der Schatten des dünnen Mannes (Shadow of the Thin Man) 1941: Dangerously They Live 1942: Roxie Hart 1942: Nacht im Hafen (Moontide) 1942: Scattergood Rides High 1942: Sin Town 1944: Buffalo Bill, der weiße Indianer (Buffalo Bill) 1944: Die Abenteuer Mark Twains (The Adventures of Mark Twain) 1944: Zu Hause in Indiana (Home in Indiana) 1945: Scared Stiff 1945: Weihnachten nach Maß (Christmas in Connecticut) 1946: Weißer Oleander (Dragonwyck)
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Einzelnachweise
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