Fehrenholz (dänisch: Færgeskov, auch Færensholt) ist der Name einer Häusergruppe und eines Waldes an der Grenze zwischen den Gemeinden Haselberg und Kronsgaard im östlichen Angeln im Kreis Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein. In der dänischen Zeit gehörte der Wald unter das Kirchspiel Gelting (Gelting Sogn) innerhalb der Kappeler Harde. Der Wald ist etwa 19 ha groß und als klassischer Bauernwald mit gut erhaltenem Niederwaldbereich und mit unterschiedlichsten Waldtypen zu charakterisieren. Es gibt viele Altbäume mit teilweise auffallend bizarrem Wuchs.Berthold Hamer: Topographie der Landschaft Angeln, Bd. 1, Husum 1994, S. 194

Der Name Fehrenholz ist erstmals 1834 schriftlich dokumentiert und geht auf dän. Færnæs als Landspitze (-næs) für eine Überfahrtsstelle zurück.Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, Bd. 2, Kopenhagen 1867, S. 141Kristian Hald: Sydslesvigs stednavne, 7. bind, Akademisk forlag, Kopenhagen 1948, S. 425 Entsprechend findet sich im Dänischen auch der Name Færgeskov,M. Mørk Hansen und C. L. Nielsen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift med historiske og topografiske bemærkninger, Bd. 2, Kopenhagen 1864, S. 298 etwa Fährwald. Das Suffix -holz geht auf ndt. und dän. holt für Gehölz zurück.Berthold Hamer: Topographie der Landschaft Angeln, Bd. 1, Husum 1994, S. 194 Der Wald mitsamt einem Gebäude gehörte früher zum wenige Kilometer südlich gelegenen Gut Oehe. Das Gebiet ist inzwischen als FFH-Gebiet Fehrenholz als NATURA-2000-Schutzgebiet ausgewiesen.

Einzelnachweise

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