Carl Paul Dollmann (geboren 20. April 1852 in Hamburg; gestorben 13. November 1907 ebenda) war ein hanseatischer Kaufmann, Mitinhaber der Kolonialgesellschaft Jantzen & Thormählen und seit 1886 königlich-bayerischer General-Konsul in Hamburg.Verhandlungen mit dem bayerischen Generalkonsul, Staatsarchiv Hamburg. 111-1 Senat Band 4, 12.–20. Jh., Signatur 5099, S. 432, (abgerufen am 22. Juli 2020) mini|Palais Dollmann, Mittelweg in Hamburg (2015) Auch war er Mitgesellschafter der Tabakbaugesellschaft Kamerun“Die deutsche Banane.”Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Banane im Deutschen Reich 1900 - 1939, Kerstin Wilke (2004) S. 162 (abgerufen am 22. Juli 2020), der Moliwe Pflanzungs-Gesellschaft für Kakao und Kautschuk und der Westafrikanischen Pflanzungsgesellschaft Bibundi (WAPB)Hanseatische Kolonisations-Gesellschaft, Von der Heydt's Kolonial-Handbuch 1907, S. 203/204, welche im damaligen Schutzgebiet Kamerun 13.000 Hektar Land besaß.Deutsches Reich, Berlin 12. Januar 1899, Hamburg 12. Januar 1899, S. 2Von Lastentragern und Rohgummisammlern, Golf Dornseif, S. 10 (abgerufen am 22. Juli 2020)

Er heiratete am 3. Februar 1881 Olga Maria Krogmann (* 1861), mit der er zwei Söhne und zwei Töchter hatte. Im Februar 1892 bezogen Dollmann und seine Familie am Mittelweg 28Hamburger Adressbuch von 1892, S. 104, (abgerufen am 22. Juli 2020) in Hamburg-Harvestehude das von den Architekten Manfred Semper und Carl Krutisch für ihn entworfene und inzwischen unter Denkmalschutz gestellte Palais Dollmann,Denkmalliste, hamburg.de (abgerufen am 22. Juli 2020) seit 1949 Hauptsitz der Deutschen Presse-Agentur.Aufbruch in freien Journalismus: 70 Jahre dpa, ndr.de vom 31. August 2019

1897 stiftete er für das Vereinshospital und Pflegerinnen-Asyl des Vaterländischen Frauenhilfsvereins zu Hamburg (VFV) am Schlump, für das ein Jahr zuvor der Grundstein gelegt worden war, einen ersten der gerade erfundenen Röntgenapparate.Notizen zur Hamburger Rotkreuzgeschichte, drk-hamburg.de, Volkmar Schön, Februar 2018 (abgerufen am 22. Juli 2020)

Bis zu seinem Todesjahr 1907 war er Aufsichtsratsmitglied der „Hanseatische Kolonisations-Gesellschaft“ – Rechtsnachfolgerin vom Colonisations-Verein von 1849 in HamburgHanseatische Kolonisations-Gesellschaft, Von der Heydt's Kolonial-Handbuch 1907, S. 117/118 – und stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied der Moliwe Pflanzungs-Gesellschaft.Hanseatische Kolonisations-Gesellschaft, Von der Heydt's Kolonial-Handbuch 1907, S. 147/148

Einzelnachweise

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