Der Distrikt Rosa Panduro in ein Verwaltungsbereich in der Provinz Putumayo in der Region Loreto im äußersten Nordosten von Peru.

Geschichte und Namensgebung Der Distrikt wurde am 10. April 2014 aus Teilen des Distrikts Putumayo gebildet. Am 5. Mai 2014 wurde der Distrikt Rosa Panduro aus der Provinz Maynas ausgegliedert und der neu gegründeten Provinz Putumayo zugeschlagen. Seinen Namen bekam der Distrikt nach Rosa Panduro (1918–1989), einer Kriegsheldin im Peruanisch-Ecuadorianischen Krieg.

Geographie Der Distrikt Rosa Panduro liegt im zentralen Westen der Provinz Putumayo. Der Río Putumayo, Grenzfluss zum nordöstlich und östlich gelegenen Kolumbien, verläuft entlang der Distrikt- und Staatsgrenze nach Südosten. Dessen rechte Nebenflüsse Río Campuya und Río Ere durchqueren den Norden bzw. den Süden des Distrikts in überwiegend südöstlicher Richtung.

Der Distrikt Rosa Panduro grenzt im Südwesten an die Distrikte Putumayo, Napo und Distrikt Torres Causana (die beiden zuletzt genannten Distrikte gehören zur Provinz Maynas), im Nordwesten an den Distrikt Teniente Manuel Clavero sowie im Nordosten und Osten an Kolumbien.

Die Distriktfläche beträgt 7157 km². Beim Zensus 2017 wurden 603 Einwohner gezählt. Die Distriktverwaltung befindet sich in der hoch gelegenen Ortschaft Santa Mercedes mit 290 Einwohnern (Stand 2017). Santa Mercedes befindet sich 110 km nordwestlich der Provinzhauptstadt San Antonio del Estrecho.

Der Distrikt ist eine extrem dünn besiedelte Regenwald- und Grenzregion. Beim offiziellen Zensus des peruanischen Statistikamtes (INEI) wurden im gesamten, riesigen Distriktgebiet überhaupt nur 603 Einwohner gezählt. Deshalb gibt es dort keine Städte, sondern lediglich eine Handvoll kleiner, dörflicher Siedlungen und indigener Gemeinschaften (Comunidades Nativas).Gesamtdistrikt nach INEI, Censos Nacionales 2017: XII de Población y VII de Vivienda (XII. Bevölkerungs- und VII. Wohnungszählung); dokumentiert im offiziellen statistischen Ergänzungsband „Metodología y Procedimientos Estadísticos de Estimación de la Población Total a Nivel de Provincias y Distritos“ (Anhang 5, Zeile/Code 160802 „Rosa Panduro“).

Die nach Santa Mercedes verbleibenden rund 310 Einwohner des Distrikts verteilen sich auf Kleinstsiedlungen (wie Puerto Arturo oder Peneya) sowie verstreut lebende indigene Familien entlang der Flussläufe des Río Putumayo und des Río Campuya, die meist jeweils weniger als 30 bis 50 Einwohner zählen.

Weblinks Peru: Region Loreto (Provinzen und Bezirke) bei www.citypopulation.de INEI Perú

Einzelnachweise

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