Alexander Ignaz August Ohm von Januschowsky Ritter von Wischehrad (* 22. August 1855 in OlmützTaufbuch Olmütz-St. Mauritius, O III 14, pag. 56 (Faksimile).; † 9. Dezember 1917 in LoosdorfSterbebuch Loosdorf, tom. VI, fol. 124 (Faksimile).) war ein österreichischer Lehrer und Dialektschriftsteller.

Leben Ohm-Januschowsky wirkte von 1877 bis 1896 als Lehrer in Maria TaferlTraubuch Maria Taferl, tom. IV, fol. 75 (Faksimile)., danach als Oberlehrer und DirektorDeutsches Volksblatt, 20. Jänner 1910, S. 3 (Faksimile). in Blindenmarkt.

Er verfasste novellistische Feuilletonsnur erwähnt in: Hermann Clemens Kosel: Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Band 2, 1906. sowie zwei Gedichtbände. Er war zudem Verfasser der niederösterreichischen Bauernbundhymne „Ich bin ein deutscher Bauer“Tages-Post, 15. Oktober 1909, S. 6 (Faksimile). sowie Mitautor von Schulbüchern.

Im Jahre 1917 verstarb er an Tuberkulose und wurde am Friedhof in Loosdorf begraben.

Familie Er war Sohn des Redakteurs und Schriftstellers Georg Ohm-Januschowsky (1813–1867). Die Theaterschauspielerin Georgine von Januschofsky war seine Schwester, der Eisenbahninspektor und Kulturpublizist Julius Ohm-Januschowsky (1851–1932) sein Bruder.Vgl. die Taufbucheinträge von Georgie (Olmütz-St. Mauritius, O III 13, fol. 157, Faksimile), Julius (O III 13, fol. 206, Faksimile) und Alexander (O III 14, pag. 56, Faksimile) sowie den Traubucheintrag der Eltern (O III 22, pag. 111) (Faksimile).

Werke

Die Spiritistin (Lustspiel) Losts mei Bua (Gedichte, 1895) Ernst und Gspoaß aus’n Bauerndorf (1898)

Einzelnachweise

Kategorie:Schulleiter (Niederösterreich) Kategorie:Person (Blindenmarkt) Kategorie:Person (Maria Taferl) Kategorie:Geboren 1855 Kategorie:Gestorben 1917 Kategorie:Mann